interaktiv

Zwischen Schule & Beruf

Raus aus der Komfortzone

Autor:
Nadine

Rubrik:
orientieren

24.12.2015

Nachdem ich die letzten Tage in einem Apartment bei einem Einheimischen verbracht habe, wo ich praktisch den gleichen Luxus genießen konnte, den ich von zu Hause gewohnt bin, hieß es nun raus aus der Komfortzone. Das richtige Abenteuer sollte nun losgehen: raus aus der Stadt und rein in die wunderschöne Natur, die Neuseeland zu bieten hat. Somit habe ich mein eigenes Zimmer gegen einen Campervan eingetauscht, meine warme Dusche gegen meist kalte oder auch gar keine Campingplatz-Duschen und meine Küche mit richtigem Essen gegen Ravioli aus der Dose.

Für meine Reise habe ich mich mit einem anderen deutschen Backpacker, den ich hier am gleichen Tag unserer Abreise zum ersten Mal gesehen habe, zusammengetan, um gemeinsam Richtung Norden zu reisen. Einen genauen Reiseplan gab es nicht, wir wollten einfach losfahren und anhalten, wo es uns gefällt. Hier läuft generell alles relativ spontan ab und es ist nicht unüblich, dass man nicht einmal weiß, wo man in den folgenden Tagen sein wird. Bevor wir in den nächsten Ort gefahren sind, haben wir jedoch meist einen Blick in den Reiseführer geworfen, um möglichst keine sehenswerten Stellen zu verpassen.

Insgesamt waren wir genau eine Woche zusammen unterwegs und sind in dieser Zeit von Auckland bis zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands, und wieder zurück gereist. Unterwegs haben wir die meisten Städte und Orte auf eigene Faust erkundet und nur ab und zu eine geführte Tour gebucht. Prinzipiell hatte ich eine tolle Zeit, mit vielen schönen Touren und Erlebnissen, musste auf der anderen Seite jedoch auch feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, mit jemanden auf engstem Raum zusammen zu reisen, den man eigentlich gar nicht kennt.

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