interaktiv

Zwischen Schule & Beruf

Angekommen im Paradies

Autor:
Nadine

Rubrik:
orientieren

28.01.2016

Nachdem ich die Weihnachtsfeiertage ohne meine Familie und die geliebten deutschen Weihnachtstraditionen so gut es ging hinter mich gebracht hatte, sollte meine Reise möglichst bald weiter gehen. Als nächstes Ziel stand der „Abel Tasman Nationalpark“ auf dem Programm, welcher sich ganz im Norden der Südinsel Neuseelands befindet. Diese Tour machte ich diesmal in Begleitung eines Reisepartners aus den Staaten. Billy und ich hatten uns beim Trampen kennengelernt und auf Anhieb gut verstanden. Somit haben wir relativ spontan beschlossen, die nächsten Tage gemeinsam weiter zu reisen. Genauso spontan wie dieser Entschluss fiel, haben wir uns dann auch auf den Weg gemacht.

In Abel Tasman angekommen, wollten wir möglichst schnell in einem Hostel oder auf einem Campingplatz einchecken um unsere schweren Rucksäcke loszuwerden und etwas unternehmen zu können. Blöderweise wurden wir von einem zum Hostel zum nächsten weitergeschickt, da alle ausgebucht waren. Dieses Spielchen hat sich so lange fortgesetzt, bis doch tatsächlich kein Hostel oder Campingplatz mehr übrig war und wir absolut nicht mehr wussten, wo wir übernachten sollten. Wir wollten auf keinen Fall einfach wieder zurück fahren, ohne irgendeinen Ausflug gemacht zu haben. Während wir also die Straße entlang liefen und überlegten, was wir nun machen sollten, bemerkte ich eine alte Dame, die in ihrem Vorgarten saß. Ohne lange darüber nachzudenken erklärte ich ihr unsere Lage. Ich hoffte, dass wir vielleicht unser Zelt in ihrem Garten aufstellen dürften, doch es kam noch besser. Die alte Dame lud uns direkt zu sich ein. Sie hatte in ihrem Garten doch tatsächlich eine kleine Hütte mit Gästebetten. Sie bot uns an, unsere Sachen abzustellen und die Nacht dort zu verbringen.

Wir waren mehr als glücklich, unsere schweren Rucksäcke abstellen zu können, einen Platz zum Schlafen gefunden zu haben, der auch noch besser war als jedes Hostel. Wieder einmal waren wir total überwältigt von der Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit der Neuseeländer.

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