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Zwischen Schule & Beruf

Die Nachteile von Couchsurfing

Auch wenn Couchsurfing viele positive Seiten hat, so gibt es dennoch auch die eine oder andere Schattenseite. Man muss ganz klar sagen, dass es auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden ist, wenn man bei einem Fremden übernachtet. So habe auch ich inzwischen zwei negative Erfahrungen machen müssen. Das erste Mal bin ich bei einem richtigen Messie gelandet. In dem kleinen Zimmer, in dem ich untergebracht war, stapelte sich der Müll bis unter die Decke, es roch unangenehm modrig und in der Ecke lag eine kleine unhygienisch aussehende Matratze, auf der ich schlafen sollte. Diese Erfahrung war zwar eklig, aber ich habe mich dabei nicht unsicher gefühlt. Die zweite schlechte Erfahrung war dann schon auf einem anderen Niveau. Der Host, der mich empfangen hat, sah ungefähr 15 Jahre älter aus als der junge Student auf dem Profilbild der Couchsurfing-Seite. Er hat mich in seine Wohnung genommen, die nur aus einem einzigen Zimmer bestand, und sagte doch tatsächlich, dass ich mit in seinem Bett schlafen müsse. Zudem wollte er mich ständig massieren. Nur 30 Minuten nachdem ich dort angekommen bin, habe ich meinen Rucksack geschnappt und bin abgehauen.

Um solchen Vorkommnissen vorzubeugen, sollte man sich im Voraus immer möglichst gut informieren und einen genauen Blick auf das Profil der Person werfen, bei der man eventuell unterkommen wird. Auch schadet es nicht, sich aufmerksam die Bewertungen von anderen Couchsurfern durchzulesen und vielleicht sogar jemanden anzuschreiben, der schon mal mit dem Besitzer der Couch zu tun hatte.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 18, 2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Mar 18, 2016

Zwischen Schule & Beruf

Die Vorteile von Couchsurfing

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich das erste Mal auf einer fremden Couch geschlafen habe. Ein fremder junger Mann hat mich in Auckland nach meinem 24-stündigen Flug vom Flughafen abgeholt, mir mein Zimmer mit eigenem Bad in seiner Wohnung gezeigt und mir etwas zu Essen und Trinken angeboten. Anschließend sind wir eine Runde Jetski gefahren. Er hat mich bei sich aufgenommen, als wären wir gute Freunde. Mittlerweile habe ich bereits dreimal für jeweils drei bis vier Nächte bei ihm gewohnt, einen mehrtägigen Roadtrip mit ihm unternommen und eine der bekanntesten Tageswanderungen auf der Nordinsel bewältigt. Inzwischen ist er für mich wirklich zu einem richtig guten Freund geworden.

Genau um solche Bekanntschaften sollte es beim Couchsurfen meiner Meinung nach auch gehen. Am Anfang war die Tatsache, bei jemand völlig Fremden zu wohnen, wirklich seltsam für mich. Heute, nachdem die Anzahl meiner Gastgeber schon zweistellig ist, habe ich mich daran gewöhnt, bei fremden Leuten zu übernachten.

Ich bin dadurch offener und selbstsicherer geworden und kann problemlos mit fremden Leuten über alles Mögliche sprechen. Dank Couchsurfing habe ich viele Einheimische kennengelernt, Freundschaften geschlossen, viel Geld gespart und viel Englisch gesprochen. Ich werde auch in Australien definitiv weiter auf fremden Sofas schlafen.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 10, 2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Mar 10, 2016

Zwischen Schule & Beruf

Trampen durch Neuseeland

Nachdem ich mittlerweile so viele Dinge zum ersten Mal erlebt habe, wird mir bewusst, dass einige Dinge, die in Neuseeland zu meinem Alltag gehören, schon bald nicht mehr selbstverständlich sein werden. Gestern bin ich zum Beispiel vorerst das letzte Mal getrampt.

Auch wenn ich vor meiner Reise noch nie per Anhalter gefahren bin, so diente es mir hier als Hauptfortbewegungsmittel. Trampen ist nicht nur eine günstige Möglichkeit herumzureisen, man lernt auch wahnsinnig viele interessante Menschen kennen. Meistens wird man von Einheimischen eingesammelt, die selbst schon durch Europa getrampt sind und genau wissen, wie es sich anfühlt an der Seite der Straße zu stehen und drauf zu warten, dass man von jemandem mitgenommen wird. Diese Leute haben nicht nur spannende Geschichten zu erzählen, sondern bieten einem auch oft einen Schlafplatz für eine oder zwei Nächte an.

Mittlerweile weiß ich zudem genau, wo ich mich am Besten hinstelle, zu welcher Tageszeit ich mich auf den Weg machen sollte, bei wem ich lieber nicht einsteigen sollte, wann ich ein Schild mit meinem Zielort benutze und wann nicht. Auch wenn beim Trampen mit Sicherheit immer ein gewisses Risiko bestehen bleibt, so würde ich es in Neuseeland doch immer wieder machen.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 1, 2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Mar 1, 2016