interaktiv

Zwischen Schule & Beruf

Die Nachteile von Couchsurfing

Autor:
Nadine

Rubrik:
orientieren

18.03.2016

Auch wenn Couchsurfing viele positive Seiten hat, so gibt es dennoch auch die eine oder andere Schattenseite. Man muss ganz klar sagen, dass es auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden ist, wenn man bei einem Fremden übernachtet. So habe auch ich inzwischen zwei negative Erfahrungen machen müssen. Das erste Mal bin ich bei einem richtigen Messie gelandet. In dem kleinen Zimmer, in dem ich untergebracht war, stapelte sich der Müll bis unter die Decke, es roch unangenehm modrig und in der Ecke lag eine kleine unhygienisch aussehende Matratze, auf der ich schlafen sollte. Diese Erfahrung war zwar eklig, aber ich habe mich dabei nicht unsicher gefühlt. Die zweite schlechte Erfahrung war dann schon auf einem anderen Niveau. Der Host, der mich empfangen hat, sah ungefähr 15 Jahre älter aus als der junge Student auf dem Profilbild der Couchsurfing-Seite. Er hat mich in seine Wohnung genommen, die nur aus einem einzigen Zimmer bestand, und sagte doch tatsächlich, dass ich mit in seinem Bett schlafen müsse. Zudem wollte er mich ständig massieren. Nur 30 Minuten nachdem ich dort angekommen bin, habe ich meinen Rucksack geschnappt und bin abgehauen.

Um solchen Vorkommnissen vorzubeugen, sollte man sich im Voraus immer möglichst gut informieren und einen genauen Blick auf das Profil der Person werfen, bei der man eventuell unterkommen wird. Auch schadet es nicht, sich aufmerksam die Bewertungen von anderen Couchsurfern durchzulesen und vielleicht sogar jemanden anzuschreiben, der schon mal mit dem Besitzer der Couch zu tun hatte.

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