interaktiv

Zwischen Schule & Beruf

Neuseeland Rückblick

Autor:
Nadine

Rubrik:
orientieren

19.04.2016

Die drei Monate, die ich in Neuseeland verbracht habe, sind wie im Flug vergangen. Ich kann kaum glauben, dass ich dieses schöne Land und all meine neuen Freunde nach so kurzer Zeit schon wieder verlassen muss. Dieser Abschied fällt mir sogar schwerer als der Abschied von Zuhause. Das hat nichts damit zu tun, dass ich meine Freunde und Familie in Deutschland weniger vermisse als meine neu gewonnenen Freunde in Neuseeland, sondern ganz einfach damit, dass ich weiß, dass ich meine Familie und Freunde daheim auf jeden Fall wieder sehen werde. Mit Neuseeland ist es anders. Ich weiß nicht, ob oder wann ich überhaupt nochmal zurückkommen werde. Ich weiß nicht, ob ich all die Leute, die ich hier kennengelernt habe, jemals wieder sehen werde. Dieser Abschied fühlt sich endgültig an. Neuseeland ist eben nicht gerade um die Ecke, um mal eben schnell für einen zweiwöchigen Sommerurlaub dorthin zu fliegen.

Manchmal erinnere ich mich daran zurück, wie deprimiert ich nach dem Abitur war, weil ich keinen Studienplatz bekommen hatte. Heute bin ich einfach nur unglaublich dankbar, dass ich an keiner Uni angenommen wurde und diese Chance, ans andere Ende der Welt zu reisen, nicht verpasst habe. Die Erfahrungen, die ich hier gesammelt habe, sind für mich so viel mehr wert, als möglichst früh mit dem Studium fertig zu werden. Meiner Meinung nach ist direkt nach der Schule wirklich der perfekte Zeitpunkt für ein solches Abenteuer. Schließlich kann man nicht wissen, ob man jemals wieder so frei und unbeschwert auf Reisen gehen kann.

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