interaktiv

Au-pair

Überraschungs-Barbecue & Co

Autor:
Katharina

Rubrik:
auszeit nach dem abi

12.09.2008

Also damit hatte ich wirklich nicht gerechnet: Nachdem mich meine Gastmutter vom Hotel abgeholt hatte, empfingen mich nicht nur die beiden Jungs, sondern auch ein paar Freunde der Familie zu einem Überraschungs-Barbecue. Natürlich waren die Jungs sehr schüchtern und wollten nicht wirklich etwas mit mir zu tun haben. Das schätze ich jedoch als völlig normales Verhalten ein. Schließlich bin ich noch eine Fremde für sie.

Es war sehr nett, wenn auch etwas unangenehm, auf der Party im Mittelpunkt zu stehen. Alle Freunde wollten von mir wissen, wie die Orientation-Week war, wie mir Amerika gefällt, ob ich gut mit der Sprache zurechtkomme, ob ich mich schon mit anderen Au-pairs angefreundet habe ... Apropos andere Au-pairs: Nicht nur die Freunde meiner Gastfamilie waren zu dem Barbecue eingeladen, sondern auch das Au-pair einer der eingeladenen Familie. Das hatte meine Gastmutter wirklich geschickt eingefädelt, denn die Gastmutter der befreundeten Familie ist zufälligerweise die beste Freundin meiner Gastmutter. Warum also nicht das eigene Au-pair mit dem Au-pair seiner Highschool-Freundin "verkuppeln"?

Letztendlich habe ich mich natürlich gefreut, das schwedische Au-pair kennenzulernen. Denn sie ist nicht nur sehr sympatisch, sondern wohnt auch in der Nachbarstadt. Somit kann ich sie in Zukunft häufiger sehen.

Am nächsten Tag folgte dann eine Pool-Party im Haus einer anderen befreundeten Familie. Wie es die Amerikaner so an sich haben, fiel auch hier das Buffet sehr üppig aus. Ich hoffe nur, das wirkt sich nicht auf meine Figur aus ...

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