interaktiv

Zwischen Schule & Beruf

Aufnahmeverfahren in Eichstätt

Autor:
Lea

Rubrik:
orientieren

28.07.2016

Endlich war es soweit. Nach monatelangem Warten wurde ich nach Eichstätt zum Aufnahmeverfahren eingeladen. Ich war eine der ersten, die in der Uni-Bibliothek der Katholischen Universität eintrafen. Nach und nach kamen mehr Bewerber, bis wir zu sechszehnt vor dem angegebenen Prüfungszimmer auf die Leiterin des Studiengangs warteten. Zuerst erhielten wir noch einmal allgemeine Informationen zum integrierten deutsch-französischen Studiengang der Politikwissenschaften und den Besonderheiten der Universität, wie zum Beispiel das enge Betreuungsverhältnis der Professoren zu den Studierenden, die technische Ausstattung und die internationalen Kontakte. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, von denen meine zuerst den schriftlichen Teil des Testes ablegte, während die Andere zur Gruppendiskussion gebeten wurde. Wir hatten eine Stunde Zeit, zu einem uns vorliegenden Text Stellung zu nehmen, natürlich auf Französisch, was sich schwieriger darstellte als erwartet. Meinem Aufsatz fehlte letztendlich jede Struktur. Ich hoffe, ich konnte meine Standpunkte trotzdem ganz gut begründen.
Im mündlichen Teil begannen wir mit einer Vorstellungsrunde, in der wir unsere Motivation für den Studiengang betonen sollten und gingen dann zu einigen Fragen bezüglich der deutsch-französischen Freundschaft und den Unterschieden in den Regierungssystemen über. Abschließend sollten wir einschätzen, mit welchen aktuellen Herausforderungen Deutschland und Frankreich innen- und außenpolitisch zu kämpfen haben.
Im Vorfeld hatte ich gezittert bei dem Gedanken, das Vorstellungsgespräch in der Gruppe absolvieren zu müssen, aber letztendlich machte es viel Spaß mich mit meinen Mitstreitern auszutauschen. Ich kann mir gut vorstellen mit diesen Menschen zu studieren, sollte ich eine Zusage erhalten.

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