interaktiv

Zwischen Schule & Beruf

Das Leben eines Fundraisers

Autor:
Nadine

Rubrik:
orientieren

04.08.2016

Mit der Agentur, über die mein Fundraising-Job läuft, kann ich mich relativ glücklich schätzen. Während ich bereits von vielen Backpackern gehört habe, dass sie ausschließlich auf Provisionsbasis bezahlt werden, bekomme ich einen täglichen Lohn plus Provision. Das heißt allerdings nicht, dass ich mehr verdiene, denn der Betrag, den andere pro Verkauf bekommen, ist um einiges höher als meiner. Um genug Geld zu verdienen, muss man dann allerdings konstant viel verkaufen, damit sich der Job wirklich lohnt – und das ist gerade für Anfänger schwer. Wenn ich an einem Tag gar keinen Treffer lande, verdiene ich immer noch genug Geld, um mein Essen finanzieren und einen kleinen Betrag bei Seite legen zu können. Zusätzlich kommt mein Arbeitgeber für die Unterkunft auf, was ein großer Bonus ist.
In der Regel mache ich mich gemeinsam mit den anderen Fundraisern morgens gegen 9 Uhr auf den Weg. Alle Mitglieder des Teams werden auf unterschiedliche Straßen verteilt und fangen an, von Tür zu Tür zu gehen. Sobald man die zugeteilte Straße abgeklappert hat, ruft man den Teamleiter an, der einen dann einsammelt und in einer neuen Straße wieder absetzt. Nach etwa acht Stunden werden alle wieder eingesammelt und es geht zurück zur Unterkunft.
Ich glaube, so richtig Spaß macht die Arbeit keinem. Den besten Part des Jobs bilden demnach die Feierabende. Meist kochen wir gemeinsam, sitzen zusammen und spielen. Ab und zu machen wir auch mit dem gesamten Team einen Abstecher an den Strand oder gehen in einen Pub.

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