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Zwischen Schule & Beruf

Aufnahmeverfahren in Freiburg

Als ich zur Eignungsprüfung nach Freiburg eingeladen wurde, traf ich mich mit meinem ehemaligen Mitvolontär aus Bolivien, der mir einen Schlafplatz anbot. Wir diskutierten über alle möglichen aktuellen politischen Themen und erinnerten uns an die gemeinsame Zeit in Bolivien – das war toll.
Am Tag darauf musste ich bereits vormittags in der Uni sein, wo ich meine Auswahltests schreiben sollte. Dort traf ich erneut auf alte Bekannte: Einige Mitbewerber aus Eichstätt hatten sich wie ich ebenfalls in Freiburg beworben. Ich spekulierte mit zwei Mädchen aus meiner Prüfungsgruppe in Eichstätt, was wohl in den Tests gefragt werden würde. Anders als an der katholischen Universität, wo wir eine Erörterung schreiben und anschließend im Gruppengespräch Fragen beantworten sollten, wurden wir hier mit zwei Multiple-Choice-Tests zum Thema Französisch und Politik konfrontiert. Diese Tests stellten sich als sehr schwer heraus. Im ersten Test ging es um komplizierte Ausnahmen der französischen Grammatik sowie eine Leseverstehensübung. Der Politik-Test beschäftigte sich unter anderem mit Wissensfragen über politische Institutionen.
Bis zur Bekanntgabe der Testergebnisse am späteren Nachmittag verbrachte ich den Tag mit drei Mitbewerberinnen im Park. Als eine von ihnen ihre E-Mails überprüfte, fiel ihr auf, dass sie eine Zulassung aus Eichstätt erhalten hatte. Daraufhin schauten wir natürlich alle nach. Und tatsächlich: Es befand sich auch in meinem Postfach eine E-Mail mit dem Betreff „Zusage“. Von dem Moment an waren mir die Testergebnisse in Freiburg ziemlich egal, schließlich möchte ich sowieso lieber nach Eichstätt. Ich werde also im Oktober dort mein deutsch-französisches Studium der Politikwissenschaften aufnehmen.

Autor: Lea  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 12, 2016
Autor: Lea
Rubrik: orientieren
Aug 12, 2016

Zwischen Schule & Beruf

Wer ich bin

Hallo ich heiße Christopher und komme aus Regensburg. 2016 habe ich dort mein Abitur erfolgreich hinter mich gebracht. In meiner Freizeit fahre ich vor allem Mountainbike. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ich nebenbei für eine Agentur als Fahrradtester arbeite. Mein Traum ist es, meine Leidenschaft für Sport zum Beruf zu machen, daher mache ich gerade zudem die Ausbildung zum Fachübungsleiter Mountainbike beim Deutschen Alpenverein. Als Fachübungsleiter ist man ein Trainer, der gerade Anfängern hilft, Mountainbiken ohne Gefahr zu erlernen. Ich hoffe, vielen Menschen dadurch die Schönheit dieses Sportes näherbringen zu können und könnte mir gut vorstellen, einige Zeit als Bikeguide im Ausland zu arbeiten.
Im Winter bin ich leidenschaftlich auf Tourenski oder Freerideski in den Bergen unterwegs. Darum verschlägt es mich auch zum Betriebswirtschaftsstudium nach Innsbruck. Ich freue mich schon riesig, endlich auf eigenen Beinen zu stehen und viele neue Leute kennenzulernen. Doch auch der Abschied von meiner Heimatstadt Regensburg und meinen Freunden fällt mir schwer. Bis Oktober verbringe ich deshalb noch möglichst viel Zeit mit ihnen.

Autor: Chris  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 8, 2016
Autor: Chris
Rubrik: orientieren
Aug 8, 2016

Zwischen Schule & Beruf

Das Leben eines Fundraisers

Mit der Agentur, über die mein Fundraising-Job läuft, kann ich mich relativ glücklich schätzen. Während ich bereits von vielen Backpackern gehört habe, dass sie ausschließlich auf Provisionsbasis bezahlt werden, bekomme ich einen täglichen Lohn plus Provision. Das heißt allerdings nicht, dass ich mehr verdiene, denn der Betrag, den andere pro Verkauf bekommen, ist um einiges höher als meiner. Um genug Geld zu verdienen, muss man dann allerdings konstant viel verkaufen, damit sich der Job wirklich lohnt – und das ist gerade für Anfänger schwer. Wenn ich an einem Tag gar keinen Treffer lande, verdiene ich immer noch genug Geld, um mein Essen finanzieren und einen kleinen Betrag bei Seite legen zu können. Zusätzlich kommt mein Arbeitgeber für die Unterkunft auf, was ein großer Bonus ist.
In der Regel mache ich mich gemeinsam mit den anderen Fundraisern morgens gegen 9 Uhr auf den Weg. Alle Mitglieder des Teams werden auf unterschiedliche Straßen verteilt und fangen an, von Tür zu Tür zu gehen. Sobald man die zugeteilte Straße abgeklappert hat, ruft man den Teamleiter an, der einen dann einsammelt und in einer neuen Straße wieder absetzt. Nach etwa acht Stunden werden alle wieder eingesammelt und es geht zurück zur Unterkunft.
Ich glaube, so richtig Spaß macht die Arbeit keinem. Den besten Part des Jobs bilden demnach die Feierabende. Meist kochen wir gemeinsam, sitzen zusammen und spielen. Ab und zu machen wir auch mit dem gesamten Team einen Abstecher an den Strand oder gehen in einen Pub.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 4, 2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Aug 4, 2016