Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Zwischen Schule & Beruf

Die größte Sandinsel der Welt

Ich muss gestehen, dass ich so gut wie gar nicht informiert war, bevor ich nach Australien ging. Ich landete praktisch völlig planlos und nur mit meinem Rucksack bewaffnet in diesem mir fremden Land. Aber keinen Plan zu haben ist beim Reisen eben manchmal der beste Plan. Spontane Entscheidungen werden zu den besten Erinnerungen und gemachte Pläne am Ende doch meist über Bord geworfen.
Sobald ich in Australien ankam, habe ich allerdings immer wieder von Fraser Island gelesen. Mir war klar, dass dies wohl einer der Orte an der Ostküste ist, den man gesehen haben muss. Manchmal wird aber auch viel Wind um gar nichts gemacht und die Enttäuschung ist später groß, wenn man statt des versprochenen kleinen Naturwunders nur eine mit Menschen vollgestopfte Touristenattraktion vorfindet.
Im Fall von Fraser Island muss ich allerdings sagen, dass eine Tour dorthin absolut lohnenswert ist. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Fraser Island um eine Insel, aber nicht um irgendeine, sondern um die größte Sandinsel der Welt. Dort gibt es zum Beispiel keine asphaltierten Straßen, sodass man nur mit einem Fahrzeug mit Vierradantrieb fahren kann und man ewig braucht, um von A nach B zu kommen, was aber für einen riesen Spaßfaktor sorgt. Die Strecken haben auch für das Auge viel zu bieten, denn sie führen entweder durch den Wald, der ganz anders aussieht als bei uns, oder direkt am Strand entlang. Wahnsinnig faszinierend fand ich auch die vielfältige Vegetation auf der Insel mit hohen Bäumen und vielen verschiedenen Pflanzen, die trotz unwirtlichem, sandigen Untergrund gedeihen. Ein weiteres Highlight bildete der Lake McKenzie mit seinem wirklich schneeweißen Sandstrand und glasklaren Wasser. Fraser Island ist für mich ein absolut einzigartiger und magischer Ort, den man auf seiner Australienreise auf keinen Fall auslassen sollte.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 4, 2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Nov 4, 2016

Zwischen Schule & Beruf

Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere

Nach der ersten spaßigen Woche als Spendeneintreiberin mit einem ziemlich coolen Team aus lauter Gleichaltrigen, ging es für mich in der zweiten Woche mit einem neuen Team erneut auf einen Roadtrip. Diesmal waren alle Mitglieder um einiges älter als ich und der Fokus lag nur auf der Arbeit. An den Feierabenden, die zuvor das Highlight des Tages bildeten, hat sich diesmal jeder mehr oder weniger zurückgezogen. Mit Spaß hatte das ganze absolut gar nichts mehr zu tun. Ich habe angefangen, mich etwas einsam zu fühlen und gemerkt, dass mich der Job zunehmend unglücklich macht. An dieser Stelle ist dann sogar das erste Mal seit längerer Zeit wieder etwas Heimweh aufgekommen.
Zu allem Überfluss sollte dieser Trip auch noch nicht nur eine Woche andauern, sondern über einen unbestimmten längeren Zeitraum gehen, worüber ich im Voraus nicht informiert wurde. Dies hat wohl auch dazu beigetragen, dass ich mich nach langer Überlegung dazu entschieden habe, eigenständig zurück nach Brisbane zu fahren und den Job hinter mir zu lassen. Anfangs hatte ich Angst, ich könnte danach von mir selbst enttäuscht sein, weil ich aufgegeben habe. Aber im Endeffekt ist mir meine Zeit hier einfach zu kostbar, als dass ich sie mit etwas verschwenden möchte, das mich unglücklich macht. Die zweieinhalb Wochen, die ich jetzt gearbeitet habe, haben mich zwar mit Sicherheit nicht reich gemacht, werden mich allerdings, da ich sehr sparsam reise, in etwa die nächsten ein bis zwei Monate über die Runden bringen.
Mit einem frisch aufgestockten Kontostand kann es also guten Gewissens weiter Richtung Norden gehen. Entgegen meiner Erwartung erwies es sich als recht schwierig, jemanden zum Weiterreisen zu finden. Allerdings war das auch nicht weiter schlimm, denn wo sich eine Tür sich schließt, öffnet sich bekanntlich eine andere. So kam es, dass sich fast drei Wochen nachdem ich mich für einen Flyerverteil-Job beworben hatte, doch noch jemand bei mir meldete, um mir den Job anzubieten.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 14, 2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Sep 14, 2016

Zwischen Schule & Beruf

Kann ein Beruf eine Berufung sein?

Oft wird kritisiert, die Schüler heutzutage hätten zu wenig Praxiserfahrung. Doch neben dem zweiwöchigen Praktikum am Ende der neunten Klasse gibt es viele weitere tolle Angebote für Schüler, die in das Berufsleben „hineinschnuppern“ wollen. Eines davon ist das Projekt „Schüler im Chefsessel“. Genau daran habe ich vor einigen Wochen in der Verwaltung der Gewerbepark Regensburg GmbH teilgenommen.
Gespannt ging ich also zu meinen ersten Arbeitstag. Nach einer kurzen Einführung ging es los mit der Projektplanung für eine Kunstveranstaltung im Gewerbepark. Danach stand ein Meeting an. Anschließend verbrachte ich den verbleibenden Vormittag mit der Sichtung von Nachtragsangeboten, eine nach dem Vertragsschluss vorgenommene Änderung, von Bauunternehmen. Nach der Mittagspause durfte ich mir anschauen, welche Möglichkeiten es gibt, ein Gebäude für die speziellen Anforderungen des jeweiligen Mieters umzubauen. Ein aktuelles Beispiel dafür war der Umbau der nicht mehr genutzten Squashhalle in eine Kindertagesstätte.
Der Tag verging wie im Flug und ich muss sagen, ich konnte viel aus dem Tag lernen: Mir wurde klar, dass man in der Wirtschaft, besonders als Geschäftsführer, eine große finanzielle Verantwortung trägt. Es müssen sehr viele Entscheidungen getroffen werden, welche möglichst fundiert sein sollten. Doch neben der Verantwortung bringt der Beruf eines Geschäftsführers auch sehr viel Abwechslung mit sich.
Dieser Tag hat mich auf jeden Fall darin bestärkt, mit einem betriebswirtschaftlichen Studium die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

 

Autor: Chris  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 15, 2016
Autor: Chris
Rubrik: orientieren
Aug 15, 2016