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Zwischen Schule & Beruf

Abenteuer Bali - 2

Autor:
Nadine

Rubrik:
orientieren

20.04.2017

Nach den ersten Tagen auf Bali habe ich mich bereits an die Kultur und das Klima gewöhnt und mich einigermaßen gut eingelebt. Ich weiß mittlerweile, wo man am besten essen geht, wie man schnell von A nach B kommt und richtig handelt. Da Kuta sehr touristisch ist, wollten wir möglichst schnell weiterreisen und sind über Seminyak nach Canggu gefahren. Verglichen mit Australien sind die Strecken, die man hier zurücklegt, um in den nächsten Ort zu kommen, sehr kurz. In Canggu gibt es nicht viel zu sehen, aber dort geht es sehr gemütlich zu und der Strand eignet sich gut zum Surfen.
Nach zwei entspannten Tagen ging es für uns weiter nach Ubud, einen der beliebtesten Orte auf Bali, den man auf keinen Fall auslassen sollte. Für jemanden, der zuvor noch nie in Asien war, gibt es viele spannende Dinge zu entdecken. Ich habe beispielsweise zum ersten Mal in meinem Leben Affen in freier Wildbahn gesehen, bin durch ein Reisfeld geschlendert und mitten in der Nacht mit einer Gruppe von Backpackern auf einen Vulkan gestiegen, um den Sonnenaufgang zu sehen. Auch traditionell balinesischen Tanz und morgendliches Yoga haben wir uns nicht entgehen lassen.
Von Ubud ging unsere Reise weiter auf die Gili-Inseln, mein persönliches Highlight. Die meiste Zeit verbrachten wir auf der kleinen Insel Gili Trawangan, welche man in etwa zwei Stunden mit dem Fahrrad umrunden kann. Es gibt dort keine Autos oder Mopeds und alle sind entweder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der Pferdekutsche unterwegs. Die Hostels sind spartanisch eingerichtet, die Strände wunderschön und die Menschen absolut herzlich. Kein Wunder, dass außer uns noch zahlreiche weitere Backpacker unterwegs waren. Wir haben Gili Trawangan oder eine der Nachbarinseln erkundet, sind schnorcheln und schwimmen gegangen und haben im Licht des Sonnenuntergangs den Tag in einer Bar ausklingen lassen. Manchmal ist es schwierig in Worte zu fassen, wieso einem ein Ort so wahnsinnig gut gefällt. Es waren die Kleinigkeiten, zum Beispiel, dass wir während unseres ganzen Aufenthalts ausschließlich barfuß unterwegs waren.

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