Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Zwischen Schule und Beruf

Yoga

Während meines ersten Semesters an der Leibniz-Universität Hannover steckte ich ziemlich im Stress. Das Studium war überraschend fordernd und ich hatte kaum noch Zeit für mich, um mal Luft zu holen. Da ich außerdem nebenbei im Kino arbeite, brauchte ich ein Ventil.
Und da entdeckte ich Yoga für mich. Ich wollte schon lange etwas für meinen Körper tun. Yoga schien mir als etwas Forderndes, das Körper und Geist eint und mehr Körperkontrolle verleiht. Die Körperbeherrschung, die manche Yogis an den Tag legen, ist faszinierend und beeindruckend.
Gesagt, getan: Ab auf die Matte, YouTube angeschmissen und ein Yoga-Video rausgesucht. Zufällig bin ich dabei auf die tollste Yoga-Lehrerin gestoßen, die ich mir hätte vorstellen können: Nach den ersten Videos war ich ziemlich fertig, aber auch motiviert weiterzumachen und mehr zu lernen. Die Yoga-Lehrerin schafft es, niemanden blöd dastehen zu lassen, und hört sich dabei auch noch wie die beste Freundin auf Erden an.
Durch sie habe ich eine 30-Tage-Yoga-Challenge durchgezogen und mich jeden Morgen auf meine Yoga-Praxis gefreut. Und tatsächlich hat sogar mein Freund irgendwann bemerkt, dass ich zufriedener und ausgeglichener geworden bin. Und so habe ich nach und nach Yoga in mein Leben integriert, auch wenn es manchmal etwas zu kurz kommt. Aber ich fühle ich mich jedes Mal danach zufrieden und glücklich. Ich kann es nur jedem empfehlen, der auch mal ein wenig Stress ablassen oder runterkommen möchte.

Autor: Nina  |  Rubrik: ausbildung  |  Aug 1, 2018
Autor: Nina
Rubrik: ausbildung
Aug 1, 2018

Zwischen Schule & Beruf

Perspektivwechsel

Nach 20 unfassbar genialen Tagen in Indonesien ging es für mich zurück nach Australien und somit auch in den Endspurt meiner Reise, denn in nur etwas mehr als einem Monat werde ich schon im Flieger zurück nach Deutschland sitzen. Noch ist mein Abenteuer aber nicht vorbei, viel mehr wartet eine neue Stadt auf mich.
In Melbourne angekommen hat mich jedoch erst mal eine leichte Frustration gepackt. Hier ist momentan Winter und auch wenn ich mich in Australien befinde, kann es hier im Süden doch ziemlich frisch werden. Nach etwa acht Monaten durchgängigem Sommer fühlen sich knackige acht Grad umso kälter an.
Früher war ich immer ein absoluter Stadt-Mensch. Allein der Gedanke jetzt in Melbourne zu sein, hätte mich vermutlich mit Euphorie und Tatendrang erfüllt. Noch vor einem halben Jahr hätte ich einen Städtetrip mit Sicherheit jedem Outdoor- oder Wanderurlaub vorgezogen. Denn im Gegensatz zu meinem Heimatort werden dort eben nicht schon um 20 Uhr die Bordsteine hochgeklappt. Große Städte sind aufregend und schlafen ja bekanntlich nie – wie gemacht für junge Leute eben. Auch heute bin ich natürlich immer noch gerne in Großstädten unterwegs und weiß deren Vorteile auch nach wie vor zu schätzen.
Allerdings habe ich während meiner Reise gerade die kleineren Fleckchen und Orte lieben gelernt. Manchmal hat man das Gefühl, dass es die Menschen in Städten immer eilig haben, jeder ist mit seinem eigenen Kram beschäftigt, keiner grüßt und wieso auch? Man kennt sich ja nicht. Früher hätte ich das alles ganz normal gefunden. Manchmal muss man erst mal eine andere Lebensweise kennenlernen, um die eigene mit anderen Augen sehen zu können.
Nach dem sorgenfreien, entspannten, bunten Inselleben auf Bali kommt mir Melbourne momentan gar nicht so reizvoll vor. Viele Backpacker schwärmen sehr von dieser Stadt und schwören darauf, dass es die schönste in Australien sei. Mir ist momentan allerdings eher nach neben die Heizung kuscheln, Tee trinken und Serien schauen, woran das Wetter allerdings nicht ganz unbeteiligt ist.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 28, 2017
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Apr 28, 2017

Zwischen Schule & Beruf

Abenteuer Bali - 2

Nach den ersten Tagen auf Bali habe ich mich bereits an die Kultur und das Klima gewöhnt und mich einigermaßen gut eingelebt. Ich weiß mittlerweile, wo man am besten essen geht, wie man schnell von A nach B kommt und richtig handelt. Da Kuta sehr touristisch ist, wollten wir möglichst schnell weiterreisen und sind über Seminyak nach Canggu gefahren. Verglichen mit Australien sind die Strecken, die man hier zurücklegt, um in den nächsten Ort zu kommen, sehr kurz. In Canggu gibt es nicht viel zu sehen, aber dort geht es sehr gemütlich zu und der Strand eignet sich gut zum Surfen.
Nach zwei entspannten Tagen ging es für uns weiter nach Ubud, einen der beliebtesten Orte auf Bali, den man auf keinen Fall auslassen sollte. Für jemanden, der zuvor noch nie in Asien war, gibt es viele spannende Dinge zu entdecken. Ich habe beispielsweise zum ersten Mal in meinem Leben Affen in freier Wildbahn gesehen, bin durch ein Reisfeld geschlendert und mitten in der Nacht mit einer Gruppe von Backpackern auf einen Vulkan gestiegen, um den Sonnenaufgang zu sehen. Auch traditionell balinesischen Tanz und morgendliches Yoga haben wir uns nicht entgehen lassen.
Von Ubud ging unsere Reise weiter auf die Gili-Inseln, mein persönliches Highlight. Die meiste Zeit verbrachten wir auf der kleinen Insel Gili Trawangan, welche man in etwa zwei Stunden mit dem Fahrrad umrunden kann. Es gibt dort keine Autos oder Mopeds und alle sind entweder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der Pferdekutsche unterwegs. Die Hostels sind spartanisch eingerichtet, die Strände wunderschön und die Menschen absolut herzlich. Kein Wunder, dass außer uns noch zahlreiche weitere Backpacker unterwegs waren. Wir haben Gili Trawangan oder eine der Nachbarinseln erkundet, sind schnorcheln und schwimmen gegangen und haben im Licht des Sonnenuntergangs den Tag in einer Bar ausklingen lassen. Manchmal ist es schwierig in Worte zu fassen, wieso einem ein Ort so wahnsinnig gut gefällt. Es waren die Kleinigkeiten, zum Beispiel, dass wir während unseres ganzen Aufenthalts ausschließlich barfuß unterwegs waren.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 20, 2017
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Apr 20, 2017