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Zwischen Schule & Beruf

Juhu, meine Bewerbung ist auf dem Weg nach Amerika!

Seit gestern ist es amtlich: Ich wurde offiziell als Au- pair Bewerberin akzeptiert. Als ich gestern nach Hause kam, sah ich einen Umschlag auf meinem Schreibtisch liegen. Absender: Die Au- pair Agentur aus Berlin. „Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können..." Juhu, ab jetzt brauchte ich gar nicht mehr weiterzulesen. Die Agentur hat meine Referenzgeber, unter anderem die beiden Kindergärten, bei denen ich ein Praktikum gemacht habe, geprüft und auch sonst nichts an meinen Unterlagen auszusetzen. Ich habe mir auch wirklich sehr viel Mühe beim Gestalten meiner Fotocollage und beim Schreiben des Briefes für die Gastfamilie gegeben.

„... dass Ihre Unterlagen auf dem Weg nach San Francisco sind" Wow, jetzt wird es wirklich ernst. Ich werde wirklich bald als Au-pair ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten gehen. Mal sehen, wann sich die Hauptstelle meiner Au-pair Agentur in San Francisco meldet. Ich kann es kaum erwarten, endlich mit einigen Gastfamilien zu telefonieren, um unter Ihnen meine zukünftige Gastfamilie zu finden. Mist, hätte ich nur nicht weitergelesen. „Erfahrungsgemäß melden sich die Familien frühestens 8 Wochen, bevor sie ein Au-pair brauchen" - Schade, ich kann doch erst in 9 Monaten, wenn ich mein Abitur gemacht habe, ausreisen. Und ich dachte, ich kann schon jetzt mit den Gastfamilien in Verbindung treten und damit meine Vorfreude auf Amerika steigern.

Obwohl... vielleicht ist es so ganz gut, dann habe ich wenigstens genug Zeit, mich auf mein Abitur vorzubereiten. Lernen, lernen und nochmals lernen. Nach den Abi-Prüfungen kann es dann losgehen: Nie wieder büffeln bis in die Nacht, sondern Vorfreude pur. Ja, darauf freue ich mich schon. Vorfreude vor der Vorfreude sozusagen!

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jan 25, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jan 25, 2008

Zwischen Schule & Beruf

Von Problemen, Rückschlägen und Erfolgen

200 Stunden Kinderbetreuung, Reisepass, Führungszeugnis, Referenzen einer mit mir nicht verwandten Person über meine Au-pair Tauglichkeit ... All diese Dinge konnte ich bereits vorweisen. Somit fehlten mir nur noch eine Bescheinigung meiner Gesundheit des Arztes und der Führerschein.

Nicht sehr viel und leicht zu bekommen, dachte ich. Doch diese beiden Dinge, welche ich unbedingt brauche, um als Au- pair nach Amerika gehen zu können, sollten meine größten Probleme werden.

Als ich beim Arzt war, um mir meine Gesundheit bestätigen zu lassen, war mein Gesundheitszustand nicht das Problem, jedoch will die amerikanische Regierung, die das Formblatt für den Arzt schrieb, dass alle Au-pairs einen Tuberkulosetest machen. Mein größtes Problem sollte dabei sein, dass ich in Deutschland wohne, denn hier ist dieser Test nicht erhältlich. Also musste ich mir einen Test für teures Geld aus Italien importieren lassen.

Autsch ... und dieser Test tat auch noch weh! Egal, Ergebnis: negativ.

Leider fiel auch meine praktische Führerscheinprüfung wenig positiv aus. Doch meine zweite Prüfung brachte den gewünschten Erfolg und nun erfülle ich alle Voraussetzungen eines Au-pairs: Ich bin gesund, kann genug Zeit mit Kindern vorweisen, bin Nichtraucherin und fahre Auto.

 

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jan 17, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jan 17, 2008

Zwischen Schule und Beruf?

Um jeden Preis?

In meinem letzten Beitrag habe ich euch darüber berichtet, wie froh ich bin, schon so weit in meiner Au-pair Planung zu sein. Ja, ich sah mich wirklich schon mit einem Fuß in den Staaten.

Vor einigen Tagen dann ist es passiert: Ich fiel durch die praktische Führerscheinprüfung!

Okay, könntet ihr euch denken, ist doch nicht so schlimm. Oder: Was hat das mit den Au-pair Vorbereitungen zu tun? Leider eine ganze Menge. Kein Führerschein, kein Au-pair Jahr in den USA. So einfach ist das. Und auch so grausam, denn natürlich ist ein Au-pair Aufenthalt die günstigste Möglichkeit, ein Jahr im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu leben. Nicht einmal 500 Euro Programmgebühren sind wirklich ein Schnäppchen.

Aber mein Führerschein wird nun immer teuer und teurer. Jetzt erst merke ich, wie viel ich tatsächlich dafür aufbringen muss, meinen Traum zu verwirklichen. Seit einem Jahr spare ich nun schon jeden Euro, „nur" um eine Zukunft als Au-pair in meinem Traumland zu haben. Eines ist mir jedoch durch die nicht bestandene Führerscheinprüfung bewusst geworden: Egal wie viele teure Prüfungen noch auf mich zu kommen: Ich will als Au-pair nach Amerika - um jeden Preis!

Autor: Katharina  |  Rubrik: arbeitsmarkt  |  Jan 8, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: arbeitsmarkt
Jan 8, 2008