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Au-pair

Ich habe mein College gefunden

Dass Amerikaner nicht gerade als arm gelten, war mir ja immer bewusst. Doch was sie scheinbar in der Lage sind, für das Studium ihrer Sprösslinge zu zahlen, war mir neu. Nach meiner Suche nach einem möglichst kostengünstigen College hier in New Jersey, habe ich wirklich nicht schlecht gestaunt. Es gibt tatsächlich Colleges und Universitäten die durchschnittlich $18.000 pro Studienjahr verlangen! Wow, und ich habe mich damals über die Einführung der Studiengebühren in Deutschland aufgeregt. Im Vergleich zu den USA ist das Studieren in Deutschland ja fast umsonst.

Ich war wirklich etwas frustriert, als ich die ganzen teuren Colleges gesehen habe. Nein, ich rede nicht von Harvard, ich rede von den „normalen" Colleges. Gerade nach denen hätte ich aber nicht suchen sollen, denn es gibt welche speziell für „arme Studenten": Die so genannten Community Colleges. Dort zahlt man nicht einmal die Hälfte pro Studienjahr, was für amerikanische Verhältnisse wirklich sehr, sehr günstig ist.

Natürlich kommt für mich also nur ein Community College in Frage. Nachdem ich mir die Homepage eines nahe gelegenen CC genauer angesehen und es kontaktiert hatte, kam nur einen Tag später eine sehr nette E-Mail zurück. Auch das Studienangebot ist hervorragend. Ich glaube, ich habe nicht nur mein College, sondern auch meinen Traumstudiengang gefunden. Broadcasting, nennt er sich. Es ist ein journalistisch ambitionierter, aber eher auf das Arbeiten bei TV und Rundfunk spezialisierter Studiengang. Da ich immer vom Journalismus geträumt und mir vorgenommen habe, meine Träume nicht mehr zu ignorieren, habe ich mich dafür entschieden. Unsichere Branche hin oder her, it's my chance :-).

 

Hinweis: Einige Blogs von Katharina findest du ab sofort in der Rubrik "Studieren im Ausland".

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 24, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 24, 2009

Au-pair

Ein Rückblick!

Wenn mir vor fünf Jahren jemand erzählt hätte, ich würde einmal die Chance haben, in Amerika zu studieren, ich hätte es nie geglaubt. Nun ist es aber wirklich so, dass ich in diesem wunderbaren Land, mit den hilfsbereitesten und liebsten Menschen, die ich in je so kurzer Zeit kennen gelernt habe, die nächsten Jahre meines Lebens verbringen werde. Vorausgesetzt natürlich, alles wird gut und ich bekomme das Visum.

Ja, vor fünf Jahren war ich gerade einmal 17 Jahre jung und hatte nicht einmal daran gedacht, das Abitur nachzumachen, geschweige denn als Au-pair nach Amerika zu gehen. Schließlich stand für mich das Suchen und Finden eines Ausbildungsplatzes im Vordergrund. Eben etwas "vernünftiges" zu machen.

Natürlich hatte ich davon geträumt - Au-pair im Ausland. Aber ich bin damals nicht der Mensch gewesen, der seine Träume ernst nimmt. Ich habe sie lieber schnell wieder vergessen. Na ja, und dann habe ich mich dazu entschlossen, das Abi nachzuholen. Ich, Hauptschülerin, ohne große Hoffnungen, es überhaupt zu schaffen. Und dann? Dann hatte ich es in der Hand: mein Abizeugnis. Nach drei langen Jahren, in denen meine Noten und mein Ehrgeiz, Klassenbeste zu sein, immer größer wurden, hatte sich meine ganze Lebensplanung geändert. Was ich daraus gelernt habe? Ich weiß jetzt, dass es sehr wichtig ist, seine Träume zu verwirklichen oder es zumindest zu versuchen. Denn ich weiß, dass ich genau das Leben führe, dass sich viele erträumen.

Jetzt heißt es aber erst einmal: Ran an den Speck. Damit ich schnellstmöglich alle Unterlagen für meine Bewerbung für das College zusammen habe und mir sicher sein kann, dass auch das kein Traum bleibt!

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 19, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 19, 2009

Au-pair

Die Entscheidung ist gefallen

Das Hin und Her hat ein Ende: Ich weiß jetzt, wie meine Zukunft aussehen soll. Ich habe mich dazu entschlossen, das tolle Angebot meiner Gastmutter anzunehmen und mich an einem amerikanischen College zu bewerben. „Lieber bereuen, etwas getan zu haben, als bereuen, etwas nicht getan zu haben", hat mal ein schlauer Mensch gesagt. Schließlich komme ich sehr gut mit der englischen Sprache zurecht und auch im College habe ich während meiner bisherigen Kurse keine Probleme, dem Unterricht meiner Dozentin zu folgen. Am Anfang musste ich mich immer sehr konzentrieren, wenn ich den Fernseher eingeschaltet hatte. Wort für Wort habe ich mir im Inneren alles übersetzt. Wenn ich heute eine Sendung im Fernsehen gucke, ist das anders. Natürlich verstehe ich immer noch nicht jedes einzelne Wort. Jedoch läuft mein innerer „Übersetzer" nur noch selten auf Hochtouren und ich kann entspannt fernsehen ohne mich ausschließlich auf die gesprochenen Worte und deren Übersetzung konzentrieren zu müssen.

Warum sollte ich diese Chance also nicht nutzen? Es ist ja nicht so, dass ich nie wieder zurück nach Deutschland kehren werde, ich werde „nur" noch die nächsten Jahre hier verbringen. Wenn alles gut geht, werde ich an dem College angenommen und bekomme das notwendige Visum. Natürlich werde ich meine Familie und Freunde sehr vermissen, aber das Schlimmste habe ich nach fast neun Monaten „Deutschland-Entzug" bereits hinter mir. Jetzt geht es also darum, mich eingehend darüber zu informieren, wie ich mich als Internationaler Student an einem College bewerbe und welche Dokumente und Englischtests ich brauche.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 16, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 16, 2009