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100 erste Tage an der Uni

Auf Jobsuche

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

16.12.2015

Bewerbungen schreibe ich eigentlich ziemlich gerne. Das musste ich schon für ganz verschiedene Anlässe machen: Praktika, Mini-Jobs während der Schulzeit, für mein Auslandsjahr und auch für verschiedene Studienplätze, die mich interessierten (bei letzteren kamen meine Bewerbungen jedoch manchmal nicht ganz so gut an). In Leipzig gibt es nun einen neuen Grund, warum ich in die Tasten haue: Ich suche einen Job, um mir in meiner freien Zeit etwas dazuzuverdienen.

Zunächst fragte ich bei den vielen Theatern an, ob sie mich als „Kartenabreißer“ gebrauchen könnten – doch leider bekam ich keine positive Antwort. Eine Freundin erzählte mir, dass sie über die Jobbörse vom Studentenwerk zu ihrem Job als Mathe-Nachhilfelehrerin gekommen ist, also durchstöberte auch ich dieses Angebot. Auf der Website werden Studierende für alle – wirklich alle – Arten von Mini-Jobs gesucht: Weihnachtsmänner („bevorzugt korpulente, großgewachsene Herren“), Kellner, Reinigungskräfte, Babysitter oder Aushilfen im Bestattungsinstitut. Nachdem ich mich für drei Favoriten entschieden hatte, musste ich einen Account einrichten und diesen beim Studentenwerk aktivieren lassen. Nun werde ich an die Arbeitgeber vermittelt. Also eigentlich alles kinderleicht. Meine Auswahl ist: Kassierer beim Bäcker, Check-In-Kraft am Leipziger Flughafen und Nachtdienst in einer Senioreneinrichtung.

Im Bewerbungsgespräch für letzteres wurden mir die altbekannten Fragen gestellt: Was erwarten Sie sich von dem Beruf? Was wissen Sie bereits über uns? Wo denken Sie, sehen Freunde von Ihnen Ihre Stärken? Und was denken Sie, ist ihre größte Schwäche? Ich antwortete wahrheitsgemäß und kompetent und darf so nun auf meinen ersten Job neben dem Studium hoffen: als Nachtdienst in einer Senioren-WG im Leipziger Süden. Ich bin gespannt, was mich erwartet und freue mich jetzt schon darauf, bald schon wieder mit älteren Leuten zusammenarbeiten zu können.

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