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100 erste Tage an der Uni

Nachtaktiv

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

29.02.2016

Zehn Nachtdienste in der Senioren-WG habe ich nun schon hinter mir. Beim Probearbeiten war noch alles neu, nun wird die Arbeit schon langsam zur Routine.

Um 22.00 Uhr beginnt die Schicht. Der Kollege weist mich vorab ein, was es an diesem Tag besonders zu beachten gibt. Anschließend logge ich mich auf einem Smartphone ein, das klingelt, sobald es etwas zu tun gibt. Die Zeit bis Mitternacht verbringe ich meist vor dem Fernseher oder lese Zeitung. Hat einer der momentan nur fünf Bewohner der WG eine Sorge oder möchte einen Schluck trinken, kümmere ich mich darum. Gegen Mitternacht beginnt schließlich die eigentliche Arbeit. Ich wechsele Inkontinenzmaterialien, wische den Fußboden der Wohnung, putze die Toiletten. Manchmal mache ich auch noch die Wäsche, reinige die Rollatoren oder wische Staub. Später bereite ich das Frühstück vor. Alles keine schwierigen Aufgaben.

Die Schwierigkeit bei meinen Nachtschichten liegt woanders: Spätestens wenn ich beim Aktenschreiben sitze, überkommt mich regelmäßig die Müdigkeit. Meine Augen werden dann schwer und eigentlich will ich nur noch schlafen. Doch ich kann ja nicht einfach auf dem WG-Sofa vor mich hin schlummern. So kämpfe ich Nacht für Nacht gegen die Müdigkeit an, bis gegen 5.45 Uhr die Erlösung kommt. Hurra, die Frühschicht ist da! Schnell mache ich dann eine Übergabe, haste zur Tram und fahre nach Hause.

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