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100 erste Tage an der Uni

So it begins

Autor:
David

Rubrik:
studium

23.11.2020

Die zweite Woche ist nun also vorbei. Auch wenn ich Theodens Zitat aus „Herr der Ringe“ zu Beginn der Schlacht um Helms Klamm sehr passend als Überschrift für diesen Beitrag finde, muss ich zugeben, dass der Kontext nicht ganz übereinstimmt. Während Theoden den Urukscharen entgegenblickt und sein Ende sieht, blicke ich eher meiner Zukunft entgegen und beginne immer mehr zu verstehen wie diese sich in nächster Zeit gestalten wird. Im Vergleich zur ersten Vorlesungswoche an der Uni war die zweite nun viel gefüllter und näher an der neuen Realität. Zu den normalen drei Vorlesungen kamen nun jeweils ein Tutorium und eine Übung dazu. Insgesamt habe ich nun auch gemerkt, wie viel Arbeit das Studium wohl in Anspruch nehmen wird. Auch wenn ich über die Woche nicht so viele Veranstaltungen habe, wie in der Schulzeit, wird meine Woche sicherlich gefüllter sein als vor zwei Jahren noch. Wie angekündigt wird viel Literatur sowohl in meinem Hauptfach Politikwissenschaften (PoWI), als auch in meinem Nebenfach Soziologie vorkommen. Eigentlich habe ich früher immer viel gelesen aber dann immer mehr die Gewohnheit entwickelt, die heutzutage viele Menschen haben. Abends scrolle ich also durch die endlosen Tiefen Instagrams und sorge nochmal für einen fette Dopaminausschüttung, sodass ich danach keinen wirklich erholsamen Schlaf bekomme. Das möchte ich jetzt eigentlich ändern. Neben den anspruchsvollen Texten aus der Uni, die sicherlich auch nicht zur abendlichen Entspannung beitragen, möchte ich nun auch andere Bücher wieder lesen – was auch die Profs an der Uni so empfohlen haben. Doch das Lesen der Uniliteratur reicht nicht aus. Ich muss mir außerdem noch angewöhnen, Exzerpte anzufertigen, um das Gelesene nicht gleich wieder zu vergessen. Wie sich das alles demnächst entwickelt, werde ich sehen, aber in meiner Schulzeit habe ich gelernt, dass man mit einem soliden Grundbau an Wissen besser zurechtkommt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auf die Uni das gleich zutrifft, weshalb ich nun im ersten Semester die Essays, Exzerpte, Klausuren und Hausarbeiten ernst nehmen werde. Alles in allem bin ich aber sehr motiviert mehr über beide Themenbereiche zu erfahren und bin sehr zuversichtlich dass es die richtige Wahl des Studiums sein wird. Auch wenn es sicherlich mal so aussichtslos aussehen wird wie die Schlacht um Helms Klamm, bin ich mir sicher, dass das Studium für mich machbar sein wird.

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