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100 erste Tage an der Uni

Start der Sommerschule in Prag

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

22.08.2016

Eine Woche bin ich nun schon wieder in Prag und genieße es sehr: Endlich kann ich wieder über die Karlsbrücke laufen, in der Metro sitzen und in meiner Stammkneipe ein Bier trinken.
Die Sommerschule slawischer Studien hat begonnen – und es gibt ein straffes Programm. Den Einstufungstest habe ich überraschend gut abgeschlossen, weshalb ich nun im höchstmöglichen Level bin. Das bedeutet täglich zweimal eine Dreiviertelstunde Sprachkurs für das Level B2+, eine Stunde Seminar und eine Vorlesung. Jeden Tag kann man aus zwei Vorlesungen wählen. Dadurch habe ich nun schon viel Neues über Themen aus Politik und Kultur in Tschechien gelernt, wenn es mir auch oft schwerfällt, den tschechischen Vorlesungen zu folgen. Wie früher in der Schule heißt es nach dem Unterricht: Hausaufgaben machen.
Zudem gibt es immer ein reiches Nachmittags- und Abendprogramm, zum Beispiel Sing- und Filmabende oder wir besuchen aktuelle Ausstellungen in den zahlreichen Museen.
Das Beste an der Sommerschule ist aber ihre Internationalität. Wir sind 142 Teilnehmer von allen Kontinenten der Welt. Ich teile mir mein Zimmer im Studentenwohnheim mit einem Ungarn. Gleich nebenan wohnt ein US-Amerikaner. Am Mittagstisch sitzt man mit Finnen und Franzosen an einem Tisch, im Sprachkurs neben Ägyptern, Ukrainern, Japanern, Polen, Israeilis und Lichtensteinern.

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