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Sonntage

Autor:
Lee-Ceshia

Rubrik:
ausbildung

17.12.2018

Am Ende jeder Woche kommt dieser Tag, den ich als Kind furchtbar fand: der Sonntag. Seit meinem Ausbildungsbeginn ist es jedoch der Tag, den ich am meisten genieße.
Der Sonntag entschleunigt das Leben. Ausschlafen, lange frühstücken, im Pyjama rumlaufen oder einfach ein paar Sachen erledigen, die man unter der Woche nicht geschafft hat. Neue Rezepte raussuchen und nachkochen, zum Brunchen mit Freunden gehen, putzen oder spazieren – das sind Sonntagsaktivitäten. Manchmal ist es auch der Tag des Katers – nur selten, versteht sich.
Doch was macht den Sonntag so besonders? Die Läden haben nicht geöffnet, weshalb man sich anderweitig beschäftigen muss. Sei es Serien gucken, puzzeln oder tiefgründige Gespräche führen. Der Sonntag ist der perfekte Tag, um die Seele baumeln zu lassen und das Haus nicht zu verlassen. Und wenn man sich doch aus der Wohnung traut, dann zum Glück nur zum Besuch bei Oma, Freunden oder zum Spazieren gehen.
In manchen Berufen oder im Studium, muss man auch sonntags arbeiten oder lernen. Als angehende Buchhändlerin habe ich frei – das gefällt mir gut. Jobs mit Schichtdienst sind außerhalb meiner Komfortzone. Also schütze ich meine Sonntage solange ich kann, stöbere über Flohmärkte und esse Schokokuchen, den ich selbst gebacken habe. Oder ich lese ein gutes Buch bei einer Tasse Tee und kuschel mich in eine warme Decke. Außerdem bereite ich mich innerlich und äußerlich auf die neue Woche vor: eine Gesichtsmaske auftragen, ein heißes Bad nehmen – solchen Luxus bietet nur der Sonnentag.

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