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Juhu, ich bin Stipendiat!

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

14.12.2017

Es gibt Unmengen an Stipendien. Da das richtige zu finden, ist gar nicht so leicht – dann noch genommen zu werden natürlich umso weniger. Da politische oder kirchliche Stipendien für mich nicht infrage kamen, musste ich nach einer Alternative für meinen bevorstehenden Auslandsaufenthalt umsehen – und wurde schließlich fündig. Im kommenden Sommersemester werde ich an der Karls-Universität Prag studieren und parallel meine Bachelorarbeit schreiben.
Die Gesellschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS) vergibt unter anderem Stipendien für Auslandsaufenthalte in Polen und Tschechien. Alle Bewerbungsunterlagen zusammenzubekommen, war gar nicht so einfach. Da braucht man ein Passbild, Lebenslauf und Motivationsschreiben auf Deutsch und Tschechisch, einen Studienplan, ein Gutachten vom Sprachlektor und ein Empfehlungsschreiben von einem promovierten Dozenten. Doch es klappte: Ich stellte alle Dokumente zusammen, ein paar Minuten vor Abgabeschluss aktualisierte ich die letzten Informationen im Online-Portal, dann hieß es warten.
Und nun bin ich sehr froh, ab Februar GFPS-Stipendiat zu sein! Das hat gegenüber einem gängigen Erasmus-Aufenthalt so einige Vorteile: Neben der finanziellen Förderung kann ich durch die Teilnahme an zwei obligatorischen Seminaren und den sogenannten „Stadtgruppen“ schnell neue Leute kennenlernen und habe Ansprechpartner vor Ort.
Ab Februar werde ich also endlich wieder in Prag leben – ich kann es kaum erwarten. Auch wenn ich freilich traurig bin, Leipzig zu verlassen, wo ich mich ja nun doch eingelebt habe. Neben dem Schreiben der Bachelorarbeit werde ich unter anderem Sprachkurse und eine Geschichtsvorlesung besuchen. Ich bin gespannt, was mich noch so alles erwartet.

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