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Bachelor live

Mini-Klausurenphase

Autor:
Bo

Rubrik:
studium

10.08.2018

Dieses Semester befinde ich mich in der luxuriösen Situation, nur eine einzige Klausur schreiben zu müssen. Nächsten Freitag muss die Arbeits- und Organisationspsychologie bezwungen werden und dann muss ich nie wieder eine Klausur in Psychologie schreiben. Wenn das kein tolles Gefühl ist, dann weiß ich auch nicht weiter. Natürlich habe ich bis zu diesem Punkt fleißig prokrastiniert und stehe jetzt vor einem Berg voller Folien, Altklausuren und Skripte. Jetzt muss ich mich nur noch motivieren. Ich habe einfach schon interessantere Dinge als die Zusammenstellung der häufigsten Gewerbekrankheiten von 1912 gelesen. Seit Tagen beschwöre ich mich mit dem Mantra, dass in einer Woche alles vorbei ist. Ich bin am Anfang des Studiums davon ausgegangen, dass das Lernen immer einfacher und schneller gehen wird aber bei mir ist dieser Effekt nicht eingetreten. So funktioniert etwas wahrscheinlich auch nur bei konsequenten Langzeitlernern statt Kurzzeitgedächtnis-Bombardierern wie mir. Wenn ich eines in den Klausurenphasen gelernt habe, dann, dass ich regelmäßiges Lernen über einen langen Zeitraum hinweg nicht gut kann. Ich vergesse alles wieder sehr schnell. Es passiert sogar oft, dass mein Gehirn solche älteren Informationen ganz subtil ändert und ich am Ende mit modifiziertem Wissen dastehe. Bei schnellem Lernen großer Maßen erkenne ich die Zusammenhänge schneller und erfasse den Stoff im Ganzen. Jeder Lerntyp hat seine Tücken und Schwächen, aber solange ich die Klausur bestehe, ist alles gut.

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