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Über den Tellerrand - Teil 1

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

10.02.2017

Nun widme ich mich seit anderthalb Jahren in Leipzig dem der Westslawistik. Doch da draußen ist noch viel mehr Spannendes, was man studieren kann. Deshalb werfe ich einen – nicht ganz ernst gemeinten – Blick über den Tellerrand zu Disziplinen, denen ich durch Freunde recht nahe stehe.

Das Deutsche Literaturinstitut Leipzig

„B.A. Literarisches Schreiben“ heißt der Studiengang, den man am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL) studieren kann, das tatsächlich Teil der Universität Leipzig ist. Eine der dort Immatrikulierten ist meine Mitbewohnerin.

Wer studiert hier?
Die Studierenden am DLL, sie könnten verschiedener kaum sein. Allesamt sind sie gar nicht so „arty“, wie man es erwarten würde, vielmehr überaus artig: Bei der Abendgestaltung sitzt man gemeinsam in der WG-Küche brav auf Stühlen und trinkt selbstgeshakte Cocktails. Oder man zieht sich mit seinem Buch allein in den Flur zum Lesen zurück. Darüber, was man schreibt, redet man grundsätzlich nicht.

Was macht man?
Schreiben. Woche für Woche werden die Texte der Kommilitonen vorgestellt und auseinandergenommen. Ansonsten hält man hier mal ein Referat, besucht dort das Seminar zum Thema Tod, doch vor allem muss man eins: schreiben, schreiben, schreiben.

Was ist anders?
Den DLLer erkennt man schnell beim Blick in seinen Stundenplan. Nahezu gähnende Leere. An drei Tagen in der Woche gehen die Literaten ins Institut, zwei davon sind vergleichsweise kurz. Dafür arbeitet man ja sozusagen im Homeoffice.

Beim nächsten Mal stelle ich die Angewandte Theaterwissenschaft im hessischen Gießen aus meiner Sicht vor.

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