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Studentenleben live

Von Ahoj zu Czesc

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

18.11.2016

Im dritten Semester der Westslawistik besuche ich nun einen Polnischkurs: Aus Ahoj (Hallo) wird Czesc. Es ist eine wahre Freude. Das Tschechische und das Polnische sind sich sehr ähnlich, das war mir bewusst. Aber, dass ich hinter jede zweite polnische Vokabel noch eine tschechische als Merkhilfe schreiben kann, überrascht mich dann doch. Darüber hinaus ist das Polnische im Gegensatz zum Tschechischen eine außerordentlich entlehnungsfreudige Sprache, es finden sich viele Internationalismen. So habe ich die Hoffnung noch nicht verloren, vielleicht doch bald ein paar richtige Sätze herauszubringen.
Meine Dozentin, die das Lehrwerk selbst geschrieben hat, nach dem sie unterrichtet, kämpft uns gerade durch die Ausspracheregeln. Es gibt gefühlt 75 verschiedene „sch“-Laute und durch die Nasale, die ich ja schon aus dem Französischen kenne, klingt diese Sprache einfach ganz wunderbar weich und rund. Im Kurs sind wir 17 Teilnehmer und der Großteil sind tatsächlich Westslawistikstudierende, teilweise aus dem ersten Semester. Teilweise sind aber auch Leute dabei, die nur im Wahlbereich Westslawistik studieren.
Ich bin nun sehr gespannt, wie es weiter geht mit dem Sprachkurs. Dass ich das Wintersemester 2017 in Breslau im Südwesten Polens verbringen werde, ist freilich ein guter Ansporn zum Lernen.

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