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Barrierefrei studieren?: Aller Anfang ist schwer

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

14.01.2010

Ich hatte also eine ungefähre Vorstellung davon, womit ich mich in meiner Magisterarbeit befassen möchte. Der nächste Schritt bestand dann darin, eine Grobgliederung festzulegen. Und das ist nicht so einfach, wie mancher vielleicht denkt.

So war mein erster Versuch zu weit gefasst. Als ich die Gliederung der Professorin, die meine Arbeit betreuen wird, vorlegte, führte das zu einem inhaltlichen Missverständnis. Denn sie gewann aufgrund der Gliederung einen falschen Eindruck von meiner Zielsetzung. Daher war das erste Beratungsgespräch für mich eher irritierend als klärend. Ich nahm einen erneuten Anlauf. Und diesmal stimmte die Gliederung. Zumindest insofern, dass meine Betreuerin verstehen konnte, was ich meinte.

Für den Untersuchungsrahmen meiner Arbeit sind drei Schlagworte zu nennen: Veröffentlichung, Erstautoren und Belletristik. Welche Möglichkeiten haben Debütanten, im Segment der Unterhaltungsliteratur einen geeigneten Verlag zu finden? Die Wege, die sie gehen können, sollen in meiner Arbeit anhand grundsätzlicher Erläuterungen und konkreter Beispiele vorgestellt werden. In je einem Kapitel arbeite ich die Vor- und Nachteile, die Chancen und Risiken eines Geschäftsmodells heraus: Pseudoverlag, Books on Demand, Selbstverlag, online publizieren. Oder versuchen, doch einen konventionellen Verlag für sich zu begeistern, insbesondere mit Hilfe einer Literaturagentur.

Bevor ich allerdings eine detaillierte Gliederung erstellen kann, muss ich mich intensiv einlesen.