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Buchwissenschaft: Literaturrecherche (Teil 3 von 3)

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

09.02.2010

Zumindest hinsichtlich der Zeitschriftenartikel habe ich inzwischen eine attraktive Lösung gefunden: Die Deutsche Zentralbibliothek in Frankfurt ist bereit, für Buchwissenschaftsstudenten Recherchen in ihrer Datenbank durchzuführen. Sicherlich nur in begrenztem Umfang, aber das Angebot ist mir eine große Hilfe. Ich brauche nur die Schlagworte anzugeben und schon erhalte ich die Literaturhinweise zu den in buchwissenschaftlichen Fachzeitschriften erschienenen Titeln. Überdies stehen im Lesesaal der Nationalbibliothek auch Sehbehinderten- und Blindenarbeitsplätze zur Verfügung.

Ist das nicht großartig? Vor allem, wenn man die Alternativen bedenkt: mich mit einem Bekannten in die Institutsbibliothek zu setzen und die Hefte Stück für Stück durchzugehen. Oder vielleicht auch mit einer studentischen Hilfskraft.

Die Zeitschriftenartikel kann ich also bekommen. Doch was ist mit der Auswahl der Bücher? An meiner Uni gibt es einige und über Fernleihe kann ich viele weitere bekommen. Aber natürlich nicht alle. Bücher, die im Ankauf weniger als 15 Euro kosten, werden per Fernleihe nicht ausgeliehen. Und diese Obergrenze kann kein Zufall sein, denn der Ladenpreis etlicher Werke liegt bei 14,90 oder 14,95 Euro.

Was tut man in diesem Fall? Empfohlen wird immer, die eigene Bibliothek aufzufordern, die entsprechenden Bände in ihren Bestand aufzunehmen. Doch keine Bibliothek kann alle Titel anschaffen, die irgendeiner der unzähligen Studenten braucht. Also die Bücher kaufen? Aber wie viele? Welche sind wirklich wichtig?