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Barrierefrei studieren?: Magisterarbeit

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

10.01.2010

Jeder, der seine Magister- oder Diplomarbeit bereits geschrieben hat, könnte wohl eine lange Geschichte darüber erzählen, was für ein enormes Projekt das ist. Zuerst ein Thema suchen, das man nicht nur interessant findet, sondern das sich auch tatsächlich umsetzen lässt. Dann ausführlich Quellen und Literatur recherchieren. Schließlich schreiben, hundert Seiten wissenschaftlichen Text.

Ich kann bestätigen, dass das anstrengend ist. Aber es macht mir auch Spaß, zumal ich die Möglichkeit habe, mein privates Interesse mit dem universitären zu verbinden. So gesehen hatte ich kein Problem damit, das für mich richtige Thema zu finden.

In meiner Freizeit schreibe ich Bücher. Schicksalsromane ebenso wie Krimis und die eine oder andere Kurzgeschichte. Mein größter Traum ist es, eines Tages einen historischen Roman zu publizieren.

Was liegt da näher, als mich in meiner Magisterarbeit mit den Veröffentlichungsmöglichkeiten von Erstautoren zu befassen? Besteht beispielsweise die Möglichkeit, dass ich, ein Niemand, von einem der großen Verlagshäuser aufgenommen werde? Oder ist es besser, das Manuskript einem mittelständischen oder kleinen Betrieb anzubieten? Lohnt es sich überhaupt, so etwas zu versuchen? Die Zahl der unverlangt eingesandten Manuskripte ist schließlich enorm. Und ebenso die der von den konventionellen Verlagen abgelehnten Manuskripte.

Das ist der Ansatzpunkt. Aber wie konzipiere ich daraus eine Magisterarbeit? Und welche besonderen Probleme kommen damit auf eine Blinde zu?