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Fachkräftemangel: Es fehlen Fachkräfte – beider Geschlechter

In Deutschland gibt es immer weniger Fachkräfte. Vor allem in Berufen, in denen laut Klischee „nur“ Frauen oder „nur“ Männer arbeiten, fehlt qualifiziertes Personal.

Dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge fehlen in Deutschland mittlerweile ca. 540.000 Fachkräfte – und jedes Jahr wächst diese Zahl weiter. Am stärksten leiden dabei Berufe im sozialen und im handwerklichen Bereich. Also genau die, in denen jeweils hauptsächlich Frauen bzw. Männer arbeiten. In der Sozialarbeit und der Pflege sind mehr als drei Viertel der Beschäftigten weiblich. Umgekehrt gibt es Berufe, wo man Mitarbeiterinnen mit der Lupe sucht. Zum Beispiel in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind nur 0,4 Prozent der Mitarbeitenden Frauen.

Geschlechterklischees dürfen laut IW bei der Berufswahl keine Rolle spielen. Um diesem Problem zu begegnen, sollten Mädchen und Jungen schon früh für verschiedene Berufe begeistert werden, zum Beispiel durch Vorbilder. Junge Menschen sollten sich an den eigenen Interessen und Fähigkeiten orientieren und sich dabei nicht von Stereotypen ablenken lassen.

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Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

www.iwkoeln.de/presse/