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Zum Tag der Pflege: Nach wie vor hoher Bedarf an Fachkräften

Während der Corona-Pandemie ist die Zahl der Beschäftigten in der Alten- und Gesundheitspflege gestiegen. Da der Bedarf an Fachkräften jedoch weiterhin hoch ist, fördert die Bundesagentur für Arbeit Umschulungen und rekrutiert Pflegekräfte aus dem Ausland.

Im Oktober 2021 zählte die Gesundheits- und Altenpflege rund 44.300 mehr Beschäftigte als im Vorjahr. Der Anstieg der vergangenen Jahre setzte sich fort. Damit gehört das Gesundheitswesen zu den wenigen Branchen, die im vergangenen Jahr nicht von einem Beschäftigungsrückgang betroffen waren.

Im Gegenteil: Die Bundesagentur für Arbeit stellt in der gesamten Branche einen deutlichen Engpass an Fachkräften fest. Auf aktuell 12.900 gemeldete Stellen für Fachkräfte in der Gesundheitspflege kommen lediglich 5.400 Arbeitslose. In der Altenpflege sind für 12.500 Stellen nur 3.300 Arbeitslose registriert. Dem gegenüber gibt es bei Altenpflegehelfern und Gesundheitspflegehelfern deutlich mehr Bewerberinnen und Bewerber als Stellen.

Um den Mangel zu beheben, fördert die Bundesagentur für Arbeit Umschulungen und berufliche Weiterbildungen mit Abschluss in der Alten- und Gesundheitspflege. Unterstützt werden sowohl Arbeitslose als auch Beschäftigte. Außerdem hilft sie dabei, Fachkräfte und Auszubildende in Ländern zu gewinnen, in denen es keinen Mangel an Pflegekräften gibt.

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