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Pflegebranche: Zum Tag der Pflege: Nach wie vor hoher Bedarf an Fachkräften

Während der Corona-Pandemie ist die Zahl der Beschäftigten in der Alten- und Gesundheitspflege gestiegen. Da der Mangel an Fachkräften jedoch weiterhin hoch ist, fördert die Bundesagentur für Arbeit Umschulungen und rekrutiert Pflegekräfte aus dem Ausland.

Im Oktober 2020 zählte die Gesundheits- und Altenpflege rund 43.300 mehr Beschäftigte als im Vorjahr, womit der Anstieg der vergangenen Jahre fortgesetzt wurde. Damit gehört das Gesundheitswesen zu den wenigen Branchen, die im vergangenen Jahr nicht von einem Beschäftigungsrückgang betroffen waren.

Im Gegenteil: Die Bundesagentur für Arbeit stellt in der gesamten Branche einen deutlichen Fachkräftemangel fest. In der Gesundheitspflege kommen auf aktuell 12.700 gemeldete Stellen nur 5.800 Arbeitssuchende, in der Altenpflege sind es für 12.800 Stellen nur 3.600 Arbeitslose. Bei Alten- und Krankenpflegehelfern gibt es dagegen deutlich mehr Bewerber*innen als Stellen.

Um den Mangel auszugleichen, fördert die Bundesagentur für Arbeit Umschulungen und berufliche Weiterbildungen mit Abschluss in der Alten- und Gesundheitspflege. Unterstützt werden sowohl Arbeitslose als auch Beschäftigte. Außerdem hilft sie dabei, Fachkräfte und Auszubildende in Ländern zu gewinnen, in denen es keinen Mangel an Pflegekräften gibt.

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