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Gehälter

Wie viel verdient Deutschland im Krisenjahr?

Die Hamburger Vergütungsspezialist*innen von Gehalt.de haben 220.500 Datensätze ausgewertet, um das Einkommen der Deutschen im Corona-Krisenjahr zu ermitteln. Die Unterschiede beim Verdienst sind je nach Region und Branche groß.

Der Durchschnittsverdienst liegt deutschlandweit aktuell bei rund 43.200 Euro pro Jahr, Führungskräfte verdienen mehr als doppelt so viel wie Fachkräfte. Wer keinen akademischen Titel hat, erhält etwa 37.800 Euro, mit Titel um die 57.000 Euro. Außerdem sind die Gehälter in großen Unternehmen deutlich höher als in kleinen Firmen.

Im Bundesländer-Vergleich ist Arbeiten in Baden-Württemberg am lukrativsten. Hier liegt das Einkommen fast acht Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt. Auch Hessen und Hamburg liegen an der Spitze, wohingegen Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern gut 13.000 Euro weniger als in Baden-Württemberg verdienen. Für Führungskräfte stellten die Analyst*innen das höchste Gehalt in Hessen fest, was u.a. am Einfluss der Finanzmetropole Frankfurt am Main liegt. Hier erreichen die Gehälter mit 100.400 Euro einen sechsstelligen Jahresbetrag.

Beim Vergleich der Branchen fällt auf, dass Arbeitnehmer*innen im Einzelhandel für Lebensmittel trotz ihrer Systemrelevanz am wenigsten verdienen. Auch die Hotellerie und Gastronomie sowie die Touristik befinden sich im Geringverdiener-Bereich, da sie besonders durch die Corona-Krise geschwächt wurden. Ein großer Gewinner der Pandemie ist dagegen die Biotechnologie, deren Spezialist*innen beispielsweise durch die Entwicklung von Impfstoffen im Fokus stehen. Hier verdienen Fachkräfte rund 67.500 Euro jährlich.

Stand: 08.02.2021

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