Gehalt

Anstieg der tariflichen Ausbildungsvergütungen

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die tariflichen Ausbildungsgehälter in Deutschland für das Jahr 2019 ermittelt. Demzufolge sind die Vergütungen deutlich gestiegen, je nach Branche und Region unterscheiden sie sich aber weiterhin.

Konkret hat sich die tarifliche Ausbildungsvergütung im Jahr 2019 um durchschnittliche 3,8 Prozent erhöht. Im Schnitt verdienten Azubis demnach monatlich 939 Euro brutto. Besonders hoch sind die Gehälter für Zimmerer gewesen. Sie verdienten monatlich im Schnitt 1.240 Euro brutto, gefolgt von Bankkaufleuten (1.098 Euro) und Industriemechanikern (1.074 Euro). Vergleichsweise niedrig sind dagegen die Vergütungen für Maler und Lackierer (749 Euro brutto), Floristen (718 Euro) und Bäcker (711 Euro).

Im Öffentlichen Dienst verdienten Azubis mit durchschnittlich 1.052 Euro brutto besonders viel, ebenso in Industrie und Handel (997 Euro). Ein Gehalt unter dem Gesamtdurchschnitt erzielten Auszubildende dagegen in der Landwirtschaft (871 Euro brutto), im Bereich der freien Berufe (859 Euro) und im Handwerk (821 Euro). Weitere deutliche Vergütungsunterschiede gab es zwischen West- und Ostdeutschland: Obwohl sich die Ausbildungsvergütungen im Jahr 2019 im Osten mit 5,1 Prozent im Gegensatz zum Westen mit 3,7 Prozent deutlicher erhöht haben, verdienten Azubis in Westdeutschland mit durchschnittlich 941 Euro mehr als Auszubildende in Ostdeutschland mit durchschnittlich 905 Euro.

Mehr Infos

Bundesinstitut für Berufsbildung

www.bibb.de

abi» 14.02.2020

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