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Ausbildungsmarktbilanz: Sinkende Zahlen in der Ausbildung

Der Ausbildungsmarkt ist weiterhin stark von der Corona-Pandemie geprägt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 19.000 weniger Ausbildungsstellen gemeldet. Aber auch die Zahl der Bewerber*innen, die die Ausbildungsvermittlung der Agentur für Arbeit in Anspruch genommen hat, ist stark gesunken.

Obwohl es in diesem Jahr mehr freie Ausbildungsstellen als Bewerber*innen gab, wurden weniger Stellen als im Vorjahr besetzt. Neben Gründen, die vor der Pandemie schon eine Rolle spielten, wie zum Beispiel regionale Ungleichheiten und Qualifikation von Unternehmen und Bewerber*innen, zählt ebenso der eingeschränkte Zugang zur Berufsberatung als Grund. Trotz digitaler Angebote der Bundesagentur für Arbeit, konnte diese Lücke nicht geschlossen werden. Darüber hinaus wirkte sich der Einbruch des Markts in Branchen wie der Gastronomie und Hotellerie auch auf den Rückgang an Ausbildungsstellen aus.

Am 30. September 2021 gab es noch rund 63.200 unbesetzte Ausbildungsstellen, mehr als im Vorjahr. Besonders in Hotel- und Gaststättenberufen sowie in der Lebensmittelherstellung und -verkauf waren diese schwer zu besetzen.

Viele der Bewerber*innen haben sich zur Überbrückung Alternativen gesucht wie zum Beispiel einen weiteren Schulbesuch, Praktika, ein Studium oder bilden sich anders weiter.

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