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Berufsausbildung gewinnt an Attraktivität

Gesetzesreform

Berufsausbildung gewinnt an Attraktivität

Für Auszubildende in Deutschland kann es ab dem 1. Januar 2020 zu positiven Veränderungen in ihrer Ausbildung kommen. Das hat nun der Bundestag durch das neue Änderungsgesetz der Berufsbildung beschlossen.

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) regelt nicht nur die Rechte und Pflichten von Auszubildenden, sondern auch die in ihren Betrieben und Berufsschulen. Um Ausbildungen für junge Menschen attraktiver zu gestalten, hat der Bundestag nun grünes Licht für die zweite Novelle des Berufsbildungsgesetzes gegeben.

Für Auszubildende wird das Änderungsgesetz der Berufsbildung gleich mehrere positive Folgen haben. Nach langer Debatte wird ein Mindestlohn eingeführt – Lehrlinge im ersten Jahr sollen einen Anspruch auf mindestens 515 Euro im Monat bekommen. Zudem können alle Berufsausbildungen in Teilzeit absolviert werden, was den jungen Menschen eine Anpassung an ihre individuellen Lebensumstände ermöglicht. Als symbolischer Akt der Gleichwertigkeit von Ausbildung und Studium werden drei einheitliche Fortbildungsstufen eingeführt, mit denen die internationalen Mobilitäts- und Karrierechancen erhöht und gefördert werden können.

Damit die Reform wie geplant Anfang nächsten Jahres in Kraft treten kann, muss der Bundesrat dem Gesetz noch im November zustimmen.

Mehr Infos

Bundesministerium für Bildung und Forschung

www.bmbf.de

abi>> 31.10.2019