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BIBB-Jahresbericht 2021: Herausforderungen am Arbeitsmarkt

Laut des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat sich der Ausbildungsmarkt im Jahr 2021 nur leicht entspannt. Nach erheblichen Einbußen bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im vergangenen Jahr liegt der Wert bei Weitem noch unter dem Niveau vor der Pandemie.

2021 wurde stark von der Coronapandemie geprägt. In diesem Jahr wurden insgesamt 473.100 duale Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Das sind 1,2 Prozent mehr als 2020. Der Wert liegt aber immer noch um 52.000 niedriger als im Jahr 2019 vor dem Beginn der Coronakrise. Stichtag für diese Erhebung war der 30. September 2021.

Auch das Angebot an Ausbildungsstellen hat sich noch nicht vollständig erholt. Im Jahr 2021 lag das Angebot bei 536.200, das sind zwar 8.800 Ausbildungsstellen mehr als im Jahr 2020, allerdings mehr als 40.000 weniger als 2019.

Die Zahl an jungen Menschen, die nach einem dualen Ausbildungsplatz suchen, erreichte auch in diesem Jahr einen neuen Tiefstand. Demzufolge stieg die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze noch mal an. Im Jahr 2021 blieben 63.200 Stellen unbesetzt, das entspricht einem Zuwachs um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Nicht nur das BIBB, sondern auch viele andere Institutionen, Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich der beruflichen Bildung haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, Aus- und Weiterbildungen wieder attraktiver zu machen. Obwohl es auch im Jahr 2022 nicht an Krisen mangelt, ist es dennoch ein guter Zeitpunkt, beruflich durchzustarten.

Mehr Infos

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

www.bibb.de/de