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Mehr Ausbildungsplätze in Mangelberufen

Fachkräftemangel

Mehr Ausbildungsplätze in Mangelberufen

Zwischen 2011 und 2018 ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen in Berufen mit Fachkräftemangel laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) um 33 Prozent gestiegen. Die entsprechenden Interessenten blieben jedoch häufig aus. Während es früher in Großunternehmen überwiegend an Akademikern mangelte, fehlen heute zunehmend Bewerber für Ausbildungsberufe.

Der Fachkräftemangel ist ein großes Problem. Die Nachfrage der Ausbildungssuchenden passt nicht zum Bedarf der ausbildenden Unternehmen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2011 7,7 Prozent mehr Ausbildungsstellen angeboten. Doch diese trafen nicht immer den Geschmack der Bewerber – von ihnen gab es insgesamt 29.719 weniger als gemeldete Ausbildungsstellen. Das betrifft besonders kleine und mittlere Unternehmen. In Berufen ohne aktuelle Engpässe waren es dagegen 23.798 Bewerber mehr als passende Stellen. Das Ausbildungsangebot ist hier laut IW um 4,2 Prozent zurückgegangen. Es herrscht ein Ungleichgewicht.

Die Mangelberufe sind vor allem in der Metall- und Elektro-Industrie sowie im Handwerk zu finden. Die Bewerber passen ihre Berufswünsche dem IW zufolge zu langsam an den veränderten Bedarf der Wirtschaft an. Oft finden sich freie Stellen im Umfeld des Wunschberufs: Mechatroniker statt KFZ-Mechatroniker und Kauffrau für Spedition und Logistik statt Kauffrau für Büromanagement. Eine kluge Berufswahl erhöht die Chance auf einen sicheren Job. 

Mehr Infos

Institut der deutschen Wirtschaft
www.iwkoeln.de

abi>> 18.09.2019