Hebamme/Entbindungspfleger

Mehr Azubis im Hebammenberuf

Dem Statistischen Bundesamt zufolge stieg die Zahl der Auszubildenden im Berufsbild Hebamme/Entbindungspfleger innerhalb von zehn Jahren um 44 Prozent. Trotzdem zählt die Tätigkeit weiterhin zu den Mangelberufen.

Anlässlich des Internationalen Tags der Familie am 15. Mai 2020 gab das Statistische Bundesamt bekannt, dass die Zahl der Schüler im Berufsbild Hebamme bzw. Entbindungspfleger von 1.867 im Schuljahr 2008/09 auf 2.688 im Schuljahr 2018/19 gestiegen ist. Trotz dieser deutlichen Zunahme herrscht ein Hebammenmangel in Deutschland. Vor allem Entbindungspfleger sind weiterhin rar – 2018/19 gab es drei männliche Auszubildende.

Umso relevanter werden Fachkräfte aus dem Ausland: Durch die Einführung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes im März 2020 soll der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt auch für Hebammen und Entbindungspfleger mit im Ausland erworbener Berufsqualifikation künftig einfacher werden.

Und auch hierzulande gibt es eine Neuerung in der Ausbildung: Der Jahrgang 2018/19 war einer der letzten, der den Hebammenberuf in Form der schulischen Ausbildung erlernt hat. Seit dem 18. Januar 2020 wird auf duale Bachelorstudiengänge umgestellt. Ab dem Jahr 2022 endet die aktuell geltende Übergangsfrist.

Mehr Infos

Statistisches Bundesamt

destatis.de

abi» 15.05.2020

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