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Nachfrage nach Ausbildungsplätzen sinkt auf den Tiefpunkt

Ausbildung

Nachfrage nach Ausbildungsplätzen sinkt auf den Tiefpunkt

Die Nachfrage nach dualen Ausbildungsplätzen ist seit Jahren rückläufig – im Jahr 2019 erreichte sie bisher ihren tiefsten Wert. Ausschlaggebend hierfür sind die demografische Entwicklung und der Rückgang der Zahl der Geflüchteten.

Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) haben ergeben, dass die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr zurückging. Nur 525.100 Jugendliche schlossen in diesem Jahr einen Ausbildungsvertrag ab, das sind rund 6.300 weniger als im Jahr 2018.

Verantwortlich hierfür ist zum einen die sinkende Zahl der Schulabgänger aufgrund der demografischen Entwicklung. Die Nachfragerückgänge konnten bisher durch die gestiegene Zahl der Geflüchteten kompensiert werden, die in Deutschland eine Ausbildung begannen. Diese Zahl ist 2019 stagniert. Zudem blieben 9,4 Prozent der Ausbildungsplätze unbesetzt und rund 37.700 Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag. Diese Lücke – sogenannte Passungsprobleme - versucht die BIBB durch spezielle Programme zu schließen.

Mehr Infos

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

www.bibb.de

abi>> 16.12.2019