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Tarifliche Ausbildungsvergütungen

Mehr Geld für Auszubildende

Laut einer Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sind die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland 2020 leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es für Azubis im Landesdurchschnitt 2,6 Prozent mehr Gehalt. Dieser Anstieg ist jedoch nicht so hoch wie in den Vorjahren.

Zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es weiterhin eine Differenz bei der Ausbildungsvergütung. Während Auszubildende in Ostdeutschland durchschnittlich 939 Euro brutto pro Monat erhielten, lag der Betrag in Westdeutschland im Durchschnitt bei 965 Euro. Prozentual gesehen stieg die tarifliche Ausbildungsvergütung im Osten Deutschlands mit 3,8 Prozent jedoch stärker an als im Westen.

Dem BIBB zufolge variiert die Höhe der Vergütung zwischen den Ausbildungsberufen stark. Zimmer*innen in Ausbildung verdienten 2020 mit durchschnittlich 1.235 Euro pro Monat am meisten. Mehr als 1.100 Euro Ausbildungsvergütung werden nur in insgesamt elf Berufen gezahlt. Bei etwa einem Fünftel der Auszubildenden lag der monatliche Verdienst bei unter 800 Euro. Das „Schlusslicht“ bildete der Beruf Schornsteinfeger*in: Azubis erhielten eine Vergütung von 599 Euro.

Mehr Informationen

Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

bibb.de/de/134294.php

Stand: 26.01.2021

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