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Ausländische Fachkräfte: Steigende Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Neuen Destatis-Zahlen zufolge wurden im Jahr 2020 rund 45.000 ausländische Berufsabschlüsse anerkannt. Dabei handelt es sich um einen fünfprozentigen Anstieg zum Vorjahr. Vor allem aufgrund der Folgen der COVID-19-Pandemie und des demografischen Wandels ist Deutschland somit weiterhin auf ausländische Fachkräfte angewiesen.

Den größten Sektor stellt hierbei der Gesundheitsbereich dar: Die meisten Anerkennungen des letzten Jahres stammten hierher, vor allem von Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger sowie von Ärztinnen und Ärzten. Jede fünfte Anerkennung entfiel auf duale Ausbildungsberufe. Denn vor allem diese sind bei der dringenden Suche nach Fachkräften in technischen Berufen oder in der Forstwirtschaft einsetzbar. Die meisten anerkannten Fachkräfte haben ihre Ausbildung in Bosnien und Herzegowina sowie Serbien abgeschlossen.

Seit 2012 können ausländische Fachkräfte ihre Abschlüsse in Deutschland anerkennen lassen. In vielen Bereichen herrscht jedoch noch immer Fachkräftemangel. Umso mehr werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Drittstaaten benötigt. Um das Arbeitskräftepotenzial zu stärken, wurde die Zuwanderung von ausländischen Fachkräften in März 2020 mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) vereinfacht.

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