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„Bonner Erklärung“ zur Wissenschaftsfreiheit

Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sollen frei sein. Die verabschiedete „Bonner Erklärung“ ist deshalb ein wichtiger Schritt der europäischen Stellungnahme zum Thema Forschungsfreiheit.

Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft trafen sich Mitte Oktober die europäischen Wissenschaftsminister*innen in Bonn, dem Sitz der regionalen Vertretung der Europäischen Kommission. Im Zuge dessen wurde die „Bonner Erklärung zur Forschungsfreiheit“ verabschiedet, in der die europäischen Bemühungen um eine weltweite Wissenschaftsfreiheit betont werden.

Die Erklärung zielt darauf ab, ein „klares politisches Zeichen für die Freiheit der Forschung als Grundwert der Europäischen Union und als Prinzip der internationalen Forschungszusammenarbeit“ zu setzen, sagt Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). So soll die Forschung stets unabhängig von staatlichen Eingriffen und politischen Motiven bleiben. Auch im Hinblick auf populistisch-motivierte Faktenverzerrung sei dies wichtig.

Unabhängige Forschung ist nicht allerorts selbstverständlich. In vielen Staaten ist die Freiheit der Wissenschaft gefährdet: Wissenschaftler*innen werden in ihrer Arbeit eingeschränkt oder gar als Regimegegner*innen verfolgt bzw. verhaftet. Durch die „Bonner Erklärung“ soll vor allem der kritische Diskurs in Europa geschützt, gefördert sowie jegliche Einschränkungen der freien Forschung geächtet werden.

Mehr Infos

Bundesministerium für Bildung und Forschung

bmbf.de/files/Bonner_Erklaerung_DEU.pdf

wissenschaftsfreiheit.de

abi» 12.11.2020

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