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Studie D21-Digital-Index

Corona-Effekt beim digitalen Arbeiten

Die Studie D21-Digital-Index 2020/2021 der Initiative D21 zeigt einen deutlichen Zuwachs beim digitalen Arbeiten etwa um das Doppelte des Vorjahres. Die Ursache ist wohl bei den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu finden.

Laut dem D21-Digital-Index haben im Jahr 2020 doppelt so viele Berufstätige wie 2019 im Home Office gearbeitet. In der Gesamtheit haben 32 Prozent der Arbeitnehmer*innen in diesem Jahr von zu Hause aus gearbeitet, bei Berufstätigen mit Bürojob waren es sogar rund 60 Prozent.

Die Mehrheit findet die Arbeit im Home Office teilweise effizienter, weil es weniger Ablenkung gibt. Einen großen Vorteil sehen 63 Prozent der Befragten außerdem darin, dass die Flexibilität bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben größer ist.

Expert*innen sehen die Corona-Krise dahingehend als eine Chance, denn Firmen bauten im Eiltempo die notwendige Infrastruktur auf, um arbeitsfähig zu bleiben und ihre Mitarbeiter*innen zu schützen. Rund 74 Prozent bewerten die ihnen zur Verfügung gestellte technische Ausstattung als ausreichend.

Zukünftig wünschen sich 51 Prozent der Arbeitnehmer*innen, mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit im Home Office zu absolvieren.

abi» 04.12.2020

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