Neue Online-Plattform

FSJler, Bufdis und Co im Corona-Kriseneinsatz

Wer gerade einen Freiwilligendienst absolviert, kann aufgrund der Covid-19-Pandemie seine jetzige Tätigkeit unter Umständen nicht mehr ausüben. Die neue Website des Bundesfamilienministeriums www.freiwillige-helfen-jetzt.de soll es ihnen ermöglichen, sich alternativ für einen Corona-Kriseneinsatz zu registrieren.

Mehr als 80.000 Jugendliche und junge Erwachsene üben momentan einen Freiwilligendienst in Form eines Bundesfreiwilligendienstes (Bufdis) oder eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) aus. Davon arbeiten aktuell schon rund 25.000 in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Rettungsstellen. Mit einer Ausnahmegenehmigung ist es nun allen Freiwilligen möglich, ihre Einsatzstelle zu wechseln und vorübergehend beispielsweise in Krankenhäusern, Pflegeheimen, bei digitalen Hilfsangeboten oder bei der Lebensmittelversorgung anzupacken. Freie Stellen finden sie auf www.freiwillige-helfen-jetzt.de.

Die Zahlungen des Taschengelds und der Sozialversicherung werden vom Bund regulär weiter übernommen. Eine Ausnahme bilden die Bundesländer Sachsen und Thüringen. Diese beteiligen sich nach eigenen Angaben nicht an der Online-Plattform.

Mehr Infos

Freiwillige helfen jetzt

freiwillilge-helfen-jetzt.de

abi» 09.04.2020

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