Studie

Traditionelle Berufe bei Schülern am beliebtesten

Durch die digitale Revolution der Arbeitswelt entstehen neue Berufsgruppen. Wie eine neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, kommen für deutsche Schüler diese Berufe jedoch kaum in Frage.

Die Forschungsergebnisse basieren auf Grundlage der Pisa-Studie im Jahr 2018. Dort nannten Schüler in Deutschland auf die Frage welchen Beruf sie mit einem Alter von 30 Jahren ausüben wollen hauptsächlich traditionelle Berufsgruppen. Die beliebtesten Berufe sind damit bei jungen Frauen Lehrerin, Ärztin und Erzieherin; bei jungen Männern Informatiker, Maschinenbauer und Kfz-Mechatroniker.

Auffallend ist, dass es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern nur eine geringe Häufung zu bestimmten Berufsgruppen gibt. Die Forscher schreiben diesen Erfolg den Berufsberatungen zu. Durch Berufsmessen und Praktika können Jugendliche Kontakte zur Arbeitswelt knüpfen und individualisieren ihre Berufswünsche schon früh. Somit präferieren lediglich 40 Prozent der Befragten einen besonders beliebten Beruf.

Die Forschenden raten aufgrund der Ergebnisse dazu, dass Jugendliche in diesem Zuge früher auf neue Trends des Arbeitsmarktes hingewiesen werden sollen, um in zukunftssicheren Berufen zu landen.

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abi» 24.01.2020

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