news

Arzt oder Ärztin werden

Deutsche Bildung finanziert Medizinstudium im Ausland

Auf jährlich circa 9.000 Studienplätze im Fach Humanmedizin kommen über 40.000 Bewerber*innen. Wer hierzulande keinen Studienplatz ergattert, hat womöglich im Ausland bessere Möglichkeiten.

Der Numerus clausus (NC) für medizinische Studiengänge ist aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Zahl an Studienplätzen besonders hoch. Um ohne Umwege starten zu können, entscheiden sich zahlreiche Bewerber*innen für ein Medizinstudium im Ausland, wo es teilweise sogar in deutscher Sprache angeboten wird.

Allerdings sind die Kosten für ein Medizinstudium im Ausland aufgrund von Studiengebühren oft höher als in Deutschland. So muss man in Ungarn 7.000 bis 8.000 Euro pro Semester aufbringen, in Rumänien 6.000 Euro im Jahr und in den Niederlanden etwa 2.000 Euro jährlich.

Damit junge Menschen sich dennoch den Traum vom Medizinstudium verwirklichen können, gibt es die Studienfinanzierung der Deutschen Bildung AG, die über das Modell des umgekehrten Generationenvertrags funktioniert: Anleger*innen investieren Geld in den Studienfonds, über den sich Student*innen ihr Studium über maximal 8 Semester finanzieren. Bei Abschluss wird ein Rückzahlbeginn festgelegt, ab dem man einen vereinbarten Einkommensanteil über einen festgelegten Zeitraum zahlt. Die Finanzierung gilt für ein Medizinstudium in allen EU-Staaten, der Schweiz, Großbritannien und den USA. Beantragen können sie Student*innen ab dem bestandenen Physikum, die eine Hochschulzugangsberechtigung einer deutschen oder österreichischen Schule haben, im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder einer unbefristeten Arbeitserlaubnis sind und einen Bonitäts-Check bestehen. Wie viel Geld man maximal für das Studium bekommt, hängt von der Fachrichtung und individuellen Voraussetzungen ab.

Info

Deutsche Bildung

deutsche-bildung.de

abi» 18.09.2020

Diesen Artikel teilen