Studentische Nebenjobs

Die Folgen der Corona-Pandemie

Studierende sind infolge der Pandemie besonders betroffen. Zum einen durch den Ausfall von Präsenzveranstaltungen, zum anderen kann es durch die wirtschaftliche Krise zu Einkommenseinbußen kommen. Die Universität Regensburg hat dazu eine Analyse der studentischen Beschäftigungsstruktur vorgenommen.

Grundlage der Fallstudie sind Daten von Absolvent(inn)en der Universität Regensburg und Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit zu studentischer Erwerbstätigkeit während des Studiums. Diese Zahlen zeigen, dass das Einkommen aus Erwerbstätigkeit 26 Prozent des Gesamtbudgets beträgt: Durchschnittlich 917 Euro. Die finanzielle Unterstützung durch Eltern macht 51 Prozent des Gesamtbudgets aus – BAföG und sonstige Zahlungen nur 12 Prozent.

Viele Studierende – rund 15 Prozent – gehen einem Nebenjob im Gastronomie-Bereich nach, 23 Prozent arbeiten als Hilfskräfte an der Universität. Gerade die Gastronomie ist von den Folgen der Corona-Pandemie stark betroffen. Der Anteil der Studierenden, die in der Branche jobben und deren Arbeitsplatz gefährdet sein könnte, beträgt 37 Prozent.

Genauere Zahlen über den Jobverlust von Studierenden liegen allerdings noch nicht vor. Grund dafür könnte sein, dass diese nicht in Statistiken auftauchen – denn viele Nebenjobs sind nicht sozialversicherungspflichtig.

Mehr Infos

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

iab-forum.de

abi» 24.07.2020

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