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Immer höhere Mietpreise

Wohnen in Uni-Städten

Immer höhere Mietpreise

Mehr als jeder vierte Studierende findet seine Miete zu teuer. Das ergab die Online-Umfrage des Campus-Barometers 2018 – demnach geben sie fast die Hälfte ihres Budgets alleine für die Zahlung der Wohnung aus. Am teuersten lebt es sich in Frankfurt, Hamburg und München.

Laut einer Online-Umfrage, unter mehr als 6.900 Studierenden, im CampusBarometer 2018, sind 31 Prozent der Teilnehmer der Ansicht, dass die Mietpreise zu hoch sind. 58 Prozent der Befragten empfinden die Kosten für eine Wohnung generell als Problem. Ermittelt hat das der Studienfonds-Anbieter Deutsche Bildung.

385 Euro geben Studierende, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, im Monat durchschnittlich für die Miete aus. Wer sich die Wohnung mit dem Partner teilt, zahlt monatlich am meisten – nämlich rund 495 Euro. 405 Euro zahlen Studierende, die alleine in einer Wohnung leben, gefolgt von 338 Euro in einer Wohngemeinschaft. Mit rund 291 Euro pro Monat muss man in einem Studentenwohnheim rechnen.

Besonders beliebte Uni-Städte wie München oder Hamburg machen die Finanzierung eines Studiums für viele Studierende sehr schwer und schränken sie damit in ihrer Freiheit bei der Auswahl der Hochschule und des Studiengangs deutlich ein. Die Möglichkeit auf bezahlbares Wohnen hat man dagegen in Chemnitz, Greifswald oder Halle. Dieses Ungleichgewicht beeinträchtigt die Chance auf Bildungsgerechtigkeit.

abi>> 30.10.2019

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