CHE-Studie

Immer mehr Studierende ohne Abitur

Überall in Deutschland kann Berufserfahrung das fehlende Abiturzeugnis ausgleichen. Eine aktuelle Berechnung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt, dass inzwischen jeder 50. Studierende kein Abitur hat.

Rund 62.000 haben im Jahr 2018 auf Basis ihrer beruflichen Qualifikation ein Studium aufgenommen: Das ist im 5-Jahres-Vergleich ein enormes Wachstum von 35 Prozent. Seit 2010 hat sich zudem die Zahl der Absolventen bemerkenswert gesteigert: 2018 haben 8.700 Personen ohne Abitur einen Hochschulabschluss erlangen können.

Zu den bundesweit beliebtesten Fächergruppen unter Studieninteressierten mit Berufserfahrung gehören mit rund 55 Prozent die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Über die Hälfte der Studienanfänger entschied sich für ein Fach aus dieser Gruppe. Mit größerem Abstand folgen die Ingenieurwissenschaften (20,8 Prozent) und Medizin/Gesundheitswissenschaften (12,6 Prozent).

Voraussetzung für ein Studium ohne Abitur ist eine abgeschlossene Berufsausbildung und der Nachweis von Berufserfahrung. Je höher die im Beruf gewonnenen Qualifikationen sind (z.B. Aufstiegsfortbildung wie Meister, Techniker und Co.), desto größer ist die Bandbreite der möglichen Studiengänge, die studiert werden können.

Mehr Infos

Centrum für Hochschulentwicklung (CHE)

che.de

abi» 31.03.2020

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