Gerichtsurteil

Keine Steuervorteile für Studierende

Nach einem aktuellen Urteil des Bundesverfassungsgerichts können Studierende für ihr erstes Studium weiterhin keine Aufwendungen von der Steuer absetzen.

Studierende können die Kosten ihrer Erstausbildung (Bachelorstudium) in ihrer Steuererklärung nur als „Sonderausgaben“ angeben. Diese sind allerdings bis 6.000 Euro begrenzt und wirken sich steuerlich nur aus, wenn im selben Kalenderjahr andere steuerpflichtige Einkünfte bestehen. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden.

Das Gericht begründet seine Entscheidung damit, dass es „sachlich einleuchtende Gründe“ für die aktuelle Gesetzgebung gäbe. Demnach vermittle das Erststudium nicht nur praktisches Wissen für den Berufseinstieg, sondern dient auch der eigenen Persönlichkeitsbildung. Aus diesem Grund gilt für das Erststudium auch die Unterhaltspflicht der Eltern.

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abi» 15.01.2020

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