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NC im Wintersemester 2022/23: Ort und Fach bestimmen NC-Quote

Gute Nachrichten für Studienanfängerinnen und Studienanfänger: Weniger als 40 Prozent aller Studienangebote in Deutschland sind zulassungsbeschränkt. Je nach Ort und Fach gibt es jedoch große Unterschiede.

Studieninteressierte, die sich für eine (Fach-)Hochschule in Thüringen entscheiden, haben ziemlich gute Karten, für ihr Wunschfach zugelassen zu werden. Lediglich 20,7 Prozent aller Studienangebote in diesem Bundesland sind mit einem Numerus clausus (kurz NC) belegt. Das ergibt sich aus den NC-Daten des Hochschulkompasses der Hochschulrektorenkonferenz für das Wintersemester 2022/23. Anders sieht es in Hamburg, Berlin und dem Saarland aus: Zwei von drei Fächern sind in den Stadtstaaten und dem kleinsten Flächenbundesland örtlich zulassungsbeschränkt.

In den einzelnen Bundesländern unterscheiden sich die NC-Quoten je nach Hochschulstandort teilweise deutlich. So sind sachsenweit lediglich 37,4 Prozent aller Studiengänge zulassungsbeschränkt, in Leipzig hingegen 61 Prozent. Nicht zuletzt spielen das Studienfach, die Abschlussart und der Hochschultyp in die Wahrscheinlichkeit eines zulassungsbeschränkten Studiengangs mit hinein. In den Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften liegt die NC-Quote bundesweit bei etwa 50 Prozent, bei den Ingenieurwissenschaften sind es rund 30 Prozent.

An den Universitäten gibt es minimal mehr zulassungsfreie Studiengänge als an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen, die NC-Quote beim Master ist bundesweit etwas geringer als die NC-Quote beim Bachelorstudium.

Mehr Infos

CHE (Centrum für Hochschulentwicklung)

https://www.che.de/