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Studienabbruch

Rückgang der Studienabbruchquote vor allem an Fachhochschulen

Insgesamt ist die Studienabbruchquote im Vergleich zur letzten Erhebung aus dem Jahr 2018 um zwei Prozent auf 27 im Bachelorstudium und 17 Prozent im Master zurückgegangen. Das ergaben Analysen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).

Demnach ist der Rückgang der Studienabbruchquote in erster Linie auf den höheren Studienerfolg an Fachhochschulen zurückzuführen. Der Anteil an Studierenden, die die Hochschule ohne Abschluss verließen, ist an diesem Hochschultyp im Bachelorstudium von 25 auf 23 Prozent gesunken. Im Master sank die Quote von 19 auf 13 Prozent. An Universitäten blieb der Anteil der Studienabbrecher mit 32 Prozent im Bachelor und 19 Prozent im Master gleich.

Je nach Fächergruppe schwankt dieser Prozentsatz stark. An Universitäten brechen 43 Prozent ein Studium in Mathematik oder den Naturwissenschaften ab, 41 Prozent in den Geisteswissenschaften. 21 Prozent scheiden ohne Bachelorabschluss aus dem Fachgebiet Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften aus.

Mehr Infos

Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

dzhw.eu

abi» 29.07.2020

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