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Studieren während der Pandemie: Digitale Lehre auch nach Corona?

Über eineinhalb Jahre schon prägt die Corona-Pandemie das öffentliche Leben. Auch an Bildungsinstitutionen sind die Auswirkungen zu spüren, durch ihren hohen Praxisbezug vor allem an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. In einer Studie hat nun ein Zusammenschluss aus bayrischen Hochschulen die Auswirkungen der Pandemie auf Studierende und die Lehre untersucht.

Die wohl größte Erkenntnis, die die Studie aus den vergangenen drei Semestern zieht, ist der Wunsch nach sozialen Kontakten. 90 Prozent der Studierenden empfanden den Mangel an persönlichen Kontakten als größten Nachteil der Lehrsituation.

Doch es gibt auch positive Ausblicke. 94 Prozent der Befragten empfanden die örtliche und zeitliche Flexibilität des digitalen Lernens als großen Vorteil. Allgemein tendiert die zukünftige Hoffnung der Studierenden und Lehrenden zum Blended Learning. Über die Hälfte der Studierenden sind zufrieden mit dem aktuellen Angebot und wünschen sich für die Zukunft zu großen Teilen eine Mischung aus digitalem Unterricht und Präsenzlehre. Die Lehrenden wollen ebenfalls in großer Mehrheit das Blended Learning beibehalten, obwohl viele sich das digitale Lehren selbst oder zusammen mit Kolleg*innen beibringen mussten.

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