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Teurere WG-Zimmer

Höhere Mieten für WG-Zimmer in der Pandemie

Trotz des virtuellen Studienalltags wollen mehr junge Leute studieren – das liegt auch daran, dass sich die Pläne für Auslandsaufenthalte oder Praktika nach dem Abitur oft zerschlagen haben. Die gestiegene Nachfrage nach Studienplätzen zog auch eine Erhöhung der Mietpreise für WG-Zimmer nach sich.

Obwohl viele Studierende aus dem Ausland aufgrund der Pandemie in ihren Heimatländern blieben, ist die Nachfrage nach studentischem Wohnraum gestiegen. Das wirkte sich auch auf die Mietkosten aus, wie eine Studie des Moses-Mendelssohn-Instituts mit dem Immobilienportal WG-gesucht zeigt. Während ein WG-Zimmer 2019 durchschnittlich 389 Euro kostete, sind es dieses Jahr 400 Euro.

Die teuerste Hochschulstadt in der Bundesrepublik ist nach wie vor München: Dort zahlen Studierende durchschnittlich 650 Euro Miete. Auch Hamburg, Stuttgart, Frankfurt am Main, Köln und Berlin stehen auf der Liste der zehn teuersten deutschen Hochschulstädte.

Viele Studierende wollen trotz des vorwiegend online ablaufenden Studienalltags ausziehen, weil sie am Hochschulort Erfahrungen sammeln wollen. Da in der Pandemie jedoch der Nebenverdienst in der Gastronomie oder in Freizeiteinrichtungen wegfällt, spielt das Einkommen der Eltern momentan eine größere Rolle bei der Wahl des Studien- und Wohnortes.

Stand: 29.12.2020

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